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Einladung ! zu zwei Förderprojekte zu Oper  "Helike Athanatos"
A. an Orchestern und Chören, die als Orchester mit Chor zusammen eine der zwei preisgekrönten Opern (
als abendfüllende Oper komponiert). zur Uraufführung bringen, werden
2-3 Wochen  kostenfreie Unterkunft bis für 75 Personen  direkt am Strand im „Hellenikon Idyllion“ offeriert, um auch ausserhalb ihres Landes zu proben und die Oper auch vor Ort in antiken Theatern
  in Griechenland aufzuführen! Auch ihr eigenes Repertoir können zusätzlich üben und aufführen  fragen Sie uns an !
lesen Sie  weiter unten

 B. an Gymnasien ,  Einladung Ihrer Klassen/Kurse  die eine der zwei preisgekrönten Opern - speziell bearbeitet für Schüler und Studenten  ohne unbedingt selber ein Instrument zu spielen oder Altgriechisch zu lernen - zur Uraufführung zu bringen. Es ist  ein Förderprojekt des Hellenikon Idyllion als Kulturaustausch mit Griechenland.

 Sehr geehrte Fachbereichsleitungen

alte/neue Sprachen, Musik,Kunst,Theater/Darstellendes Spiel,

Sehr geehrte KlassenlehrerInnen,

Die musisch-kulturelle  Begegnungsstätte  Hellenikon Idyllion  am griechischen Meer an der Nordwestküste der Peloponnes   möchte Sie zu  einem Kulturaustausch-Förderprojekt einladen: Für Altgriechischklassen wie auch für alle anderen Klassen:

I. -  kostenlose Unterkunft  bis 20 Schüler inkl. 2 Lehrer für Griechischklassen/-kurse für 1  Woche (bei mehr Wochen oder und mehr Schülern nach Vereinbarung), wenn Sie zugleich mit Ihren Ausflügen zu den historischen Stätten bei uns unser thematisch einzigartiges Opernprojekt  „Helike Athanatos“ („Unsterbliche Helike“) speziell  für Schüler bearbeitet aufzuführen.

 Helike Athanatos“ wurde ursprünglich im Rahmen eines Wettbewerbs als abendfüllende Oper komponiert. In einer einfacheren Version für Schüler sollen die meisten Teile des Librettos nur rezitiert werden. Das Libretto  erzählt die reale Geschichte der durch ein Erdbeben  untergegangen antiken Stadt Helike an der Nordwestküste der Peloponnes deren Kulturleben, das Schicksal eines Liebespaares und die heutigen archäologischen, spannenden Bestrebungen, die Stadt und deren Reichtümer auszugraben.  Die Vertonung ist mit dem Computer simuliert und kann als inspirierende Hintergrundmusik zu den gesprochenen Texten verwendet werden. Der Text muss nicht auswendig gelernt werden, sondern kann vom Blatt abgelesen werden.
Es wäre auch wünschenswert (falls möglich) einige Gesänge auswendig zu lernen. Übungsbühnen, Konzertflügel, E-Pianos, Tontechnik stehen nach Bedarf in den Räumlichkeiten unseres Garten der Musen, wo sie auch wohnen würden, zur Verfügung.

 II. -  Gratis Unterkunft bis 12  Schüler für eine Woche ,(bei mehr Wochen oder und mehr Schülern nach Vereinbarung) die kein Griechisch lernen, aus Ihrer oder einer Ihnen bekannten anderen Schule, wenn sie  sonst musikalisch bei der Aufführung mitwirken. 

 Schüler/Lehrer, die ein Instrument spielen wie Oboe, Flöte, Horn, Fagott, Klarinette, Harfe ,Violine......oder singt, kann in manchen Stellen spontan arrangiert  mitwirken insbesondere bei dem feierlich-tänzerischen Abschluss der Oper .

 Die Aufführungen  werden inmitten der ausgegrabenen eindrucksvollen 5000 qm Stelle der im Jahre 373  v.Chr. versunkenen  Stadt Helike  und/oder je nach Wetter  in einem antiken Theater oder Konzertsaal stattfinden. Bei der Regie sind wir Ihnen gerne behilflich. Kostüme werden von uns  zu Verfügung  gestellt!

Diese Oper live in einmaliger Atmosphäre  sowohl zu üben wie aufzuführen, wird ein unvergessliches Erlebnis sein, das Ihnen viel Freude bereiten wird und Ihnen die Chance bietet, tiefere/neue Erkenntnisse der griechischen Sprache und Kultur zu gewinnen. Nach den 1 bis 3 Auftritten werden wir gemeinsam mit griechischen Schülern und Lehrern (Zusammenarbeit  möglich !) wie Archäologen, Behörden und eingeladenen Gästen feiern.

Das gesamte Libretto in Altgriechisch  – inkl. ins Lateinische transkribiert  - die Übersetzung in deutscher Sprache senden wir  Ihnen gerne per E-mail unverbindlich auf Anfrage.

 Bei Interesse teilen Sie uns Ihre möglichen Daten für Ihre Klassenfahrten/Ferien mit! Sie können nach Ihrer Rückkehr in Ihrer Schule und in Ihrer Stadt die Oper weiter aufführen und die griechische Gemeinde, die in Ihrer Stadt lebt, dazu  einladen!

 Alles dies ist ein Förderprojekt von Ihrem Hellenikon Idyllion !

 III. -Auch  Unterkünfte für alle anderen interessierten Klassen und Kurse

Selbstverständlich sind uns auch alle Klassen/Kurse herzlich willkommen, die gerne Griechenland, seine antiken Stätten, Kultur und Menschen besuchen und kennenlernen möchten. In diesem Fall stehen wir Ihnen bei  Planung und Organisation der Exkursionen gerne zur Seite. Wegen der zentralen  Lage des Hellenikon Idyllion sind alle bekannten Ziele gut erreichbar. Genießen Sie im  Garten der Musen das Gefühl von Freiheit und Unbeschwertheit, pflücken Sie die Früchte direkt von den Bäumen, bereiten Sie gemeinsam Spezialitäten im Steinofen zu und mit drei Schritten sind Sie am Strand und springen ins  Meer.  In unserem schönen, noch echt griechischen Dorf Selianitika erfahren Sie jede Art von Gastfreundschaft.

Verbinden Sie Ferien mit wertvoller schöpferischer Aktivität und Inspiration, die lehrt und Spaß macht, und einen wundervollen kulturellen Austausch zwischen Ihrem Lande und Griechenland vollbringt!

Mehr Infos auf unserer neuer Webseite www.idyllion.eu und speziell über die Oper klicken Sie http://www.idyllion.eu/de/kompoz.html. Hören Sie auch die Lieder der Preisträger aus unserem Wettbewerb Agon Armonias 2011 unter http://www.idyllion.eu/de/kompoz2.html wie auch besuchen Sie die Webseite mit Informationen über unser Seminar In Altgriechisch miteinander philosophieren“  http://www.idyllion.eu/de/altgriechisch_philosophieren.html das dieses Jahr sein zwanzigjähriges Jubiläum feiert.

Mit herzlichem Gruß

Ihr Andreas Drekis   (Gründer und Leiter der musisch-kulturellen Stätte Hellenikon Idyllion
 im Garten der Musen am griechischen Meer)

Tel. 0030 210  3461034  oder 0030 26910 72488
Mobil:  0030 6972263356
Webseite : www.idyllion.eu
E-mail : hellenikon@idyllion.gr

 

  Über die  Handlung des Librettos  Helike Athanatos“ (Unsterbliche Helike) und dessen Vertonung zu Opera

 Das Opernlibretto ist in altgriechischer Sprache geschrieben und beginnt in antiker Zeit mit der Geschichte eines Liebespaares, welches das Erdbeben und die tragische Zerstörung seiner Heimatstadt Helike  auf der Nordwestpeloponnes überlebt. Auch die geistigen Freuden des antiken Symposions fließen in die Geschichte ein. Den dramaturgischen Wendepunkt stellt der Wechsel in die Gegenwart dar, in der ein Team von Archäologen nach der versunkenen Stadt sucht. Diese Suche wird durch ein weiteres Erdbeben zwar zunächst erschüttert, doch bringt es im selben Moment eine Erdwand zum Einbruch, wodurch ein Teil der Ruinen des Poseidon-Tempels als auch die Statue des Gottes zum Vorschein kommen. Der Erfolg der langjährigen beharrlichen Ausgrabungsarbeiten steht nun an: Die gesamte Stätte wird freigelegt. Die Oper endet mit einer großen triumphalen Feier zu Ehren der Archäologie, der griechischen Heimat und der unsterblichen Liebe mit Chorgesängen und alten wie neuen griechischen Tänzen an der langersehnten Fundstelle. 
 

Wenn Sie den folgenden Link   anklicken http://mitchtestone.blogspot.com/2011_08_14_archive.html  verfolgen Sie einen spannenden Film vom BBC über die versunkene Stadt Helike  als die gesuchte Atlantis  und die Bestrebungen diese zu orten und ins Licht zu bringen .

(Literarische und textliche Umsetzung zum Libretto in altgriechischer Sprache: Dr. Franz Knappik, Philosophie, Griechisch und Musikwissenschaft, München; Ideengeber: Andreas Drekis)

Die zwei ersten  Sieger aus dem internationalen Wettbewerb zur Vertonung  des Librettos zur Opera sind Tania Sikelianou aus Griechenland und Herman Rechberger aus Österreich.

Für ausführliche Informationen über die Ergebnisse des Opernwettbewerbs und über alle  Preisträger auch bei unseren vorigen Wettbewerben   klicken Sie http://www.idyllion.gr/libd.htm  in unserer  alten Webseite .
 

!!!!!To see  the Results of the compositions competition in English click here
 

Informationen  über "Helike" archäologische Forschung  
und  
Wenn Sie den folgenden Link   anklicken http://mitchtestone.blogspot.com/2011_08_14_archive.html  verfolgen Sie einen spannenden Film vom BBC über die versunkene Stadt Helike - als die gesuchte Atlantis - und die Bestrebungen diese zu orten und ins Licht zu bringen .

Internationaler Wettbewerb zur Vertonung für ein Oper
 eines in Altgriechisch geschriebenen Librettos
"HELIKE  ATHANATOS"
(HELIKE UNSTERBLICHE)
über die versunkene antike Stadt "Helike"
und ihre bald zu erwartende Entdeckung
  mit dem Triumph der archäologischen Forschung


Bekanntgabe der  Ergebnisse
 des Internationalen   Kompositionswettbewerbs
"HELIKE  ATHANATOS"

ANDREAS-DREKIS-AWARD - COMPOSITION

mit Kommentaren von der Jury, 07. 10. 2010 Selianitika



Die Jury-bestand aus : Dr. Spiros Mazis, Komponist, GR
Werner Schulze,  Prof. Uni Wien, AU
und Alois Springer, Chefdirigent, DE
 




                                                         Die Jurie,   Werner Schulze, Alois Springer , Spyros Mazis                          


Andreas Drekis, President der Jury, Gründer und Leiter der musisch -kulturellen Begegnungsstätte Hellenikon Idyllion

 

“HELIKE ATHANATOS”
Oper nach einer Idee-Geschichte von Andreas Drekis
zum Libretto in Altgriechisch von Franz Knappik

International Composition Competition

Hellenikon Idyllion, Selianitika, Greece

Selianitika
September 29, 2010

Von allen eingereichten  beurteilten Werken  wurden von der Jury 4 Partituren
als preiswürdig ausgewählt , davon wurden vergeben 2 erste Preise,
eine besondere Auszeichnung und eine Anerkennung.

Folgende  Kommentre  zu Entscheidung der Jury erfolgten durch Alois Springer
und Prof. Werner Schulze im Einverständnis mit der Jury.


Kommentar von Alois Springer zur Partitur „GP 1787“
von Frau Tania Sikelianou
  aus Griechenland
 (Erster Preis)
,  ihre Webseite   www.taniasikelianou.com

 

Als Chefdirigent großer Orchester, selbst 5facher 1ster Preisträger und einjährige Mitarbeit als Assistent von Leonard Bernstein, nicht zuletzt aus meiner schriftstellerischen, kompositorischen Erfahrung weiß ich um die Schwierigkeit der besonderen Kunst, hinter einem gerade vollendeten Werk einen Schlusspunkt zu setzen. Möchte doch jeder Schöpfergeist sein Werk zur Vollendung bringen wollen. Selbst der große Leonard Bernstein rang immer wieder mit dieser endgültigen Entscheidung. Ich erwähne dies im Hinblick auf die Versuchung in den vorliegenden Partituren von außen Retuschen nachzutragen.
Zunächst voneinander unabhängig, dann in gemeinsamer Beratung mit verblüffender Übereinstimmung war sich die Jury in den wesentlichen Kriterien klar und eindeutig einig.

Die Musik der Partitur steht in ihrer erfrischenden modernen Aktualität und dem Aufzeigen von vielfältigen Klangwelten mitten in der immer wiederkehrenden Dramatik sowohl des modernen  Lebens als auch in der Erinnerung an großen dramatischen Ereignissen der Vergangenheit mit ihrem Auf und Ab. Sie sind bis ins Kleinste musikalisch nachempfunden, beobachtet,  klanglich neu erschaffen mit der Vielfalt des modernen Orchesterklangs. So hörbar gemacht, kann es zukünftiger Hörern nahe gebracht werden.

Hier zeigt sich ein Talent für musikalisch-dramatische Darstellung ohne Effekthascherei, das zu großen Hoffnungen berechtigt

 Die Partitur in C zeichnet ein eindeutiges klar-strukturiertes Klangbild. Diese Musik wird  in ihrer Klarheit,  Sensibilität und grenzenloser Phantasie die Menschen trotz so manch fremdartiger Klänge  unmittelbar, ohne Übersetzung gleichsam intravenös erreichen und bewegen. Aus dieser meiner Erkenntnis heraus habe ich der  Partitur GP1787  im Zusammenhang mit der Ausschreibung meine Stimme  gegeben, den verdienten Ersten Preis.  Die Mitbewerber haben ebenso großartige Leistung bewiesen und werden ihren Weg finden, die Menschen positiv mit ihrer Musik zu erreichen. 

Meine weiteren Gründe, dieser Partitur die Auszeichnung eines ersten Preises zu geben,  ohne auf Einzelheiten einzugehen sind folgende:

Es ist geradezu die dionysische Freude an der Nutzung der klanglichen Möglichkeiten eines modernen Orchesterkörpers wie der Einsatz von Tenor Records –Bass Records und zwei Harfen, Blockflöten. Es ist  die flexible freie Behandlung und Verflechtung von Stimmen mit dem Orchester, das improvisatorische Element klanglicher Farbentfaltung, das den Spielern Freiheit gibt, die wie jede Freiheit sozial nur eingebunden ist in einer vorgegebenen Zeitspanne. Dadurch entsteht eine individuelle lebendige  Farbgebung durch einzelne Instrumente ohne festgelegte Notation, eine Lebendigkeit trotz immer wiederkehrender Wiederholungen.

Chor und Sprech-Chor mit seinen einprägsamen Wiederholungen –abwechselnd Männer  -die lebendig abwechslungsreichen Solo-Partien mit teilweise Sprechsingen tragen zur Spannung bei.

Orchester-Instrumentation: blockartig klar abgegrenzte  identifizierbare Klangblöcke.

Der hohe kammermusikalische Ansprung der Partitur verlangt es geradezu, das Werk mit seiner Qualität dem Publikum neben Freilichtaufführungen konzentrierter zugänglich zu machen in ebenfalls anspruchsvollen Sälen.

Gesamteindruck: Einheitlich, eindeutig, einprägsam, klare Klangbilder,  gute dramatisch klangliche Szenenwechsel, Die Vielfalt der Möglichkeiten von Klangfarben genutzt durch hervorragende Instrumentation. Höchste Ansprüche!

                                                                            ALOIS SPRINGER
 

Tania Sikelianou about her Work

The idea to compose an opera on an ancient Greek text was in my future plans.

With the proclamation of the competition, I had the opportunity to compose an opera about ancient Helice, who has disappeared on the seabed near Aigio (Pelloponese, Greece)
As the libretto makes a reference to ancient and modern times, I chose a combination of the ancient Greek scales in my contemporary composition:

 Gross Phrygian-Lydian,

Lydian- Eoliko and Mixolydiko.

More in particular every main character has a direct and special relationship with these scales. For instance Diotima, Kleanthes, Chorus, Estiarchis and Hypatia have different set of pitches in the opera.

Furthermore the two flutes and harps have a high-profile role in the opera, so their position in the orchestra is next to the conductor (meaning two flutes - conductor- two harps) The two flutes represent the character Diotima and the two harps represent the character Kleanthis.

During the opera ancient Greek sounds are presented in combination with sounds from a modern era. The patterns that I used 5 / 8, 6 / 8, 7 / 8 highlight in some way the Greek rhythm in modern music.
The opera can be played in an original Opera House or in an open theater (with proper audio support if nessecery)

Electronic music

The twelve tones are generated by natural live recorded sounds (field recording) and computer programs such as: AC-Toolbox, Maxmsp, Ableton Live, in two channels.
The reason for their creation is to give greater focus and uniqueness in some moments in the opera in conjunction with the orchestra.
 

Characters

Diotima (The adored lover): Dramatic coloratura Soprano Kleanthes (Diotima’s lover): Dramatic Bass-Baritone/Low Baritone Estiarkhes (Host of the Symposium): Lirico-Leggero Tenor Dora (Greek archaeologist; research director): Actress Stephanos (American Physicist, research associate amateur archaeologist): Actor

Hypatia (Philosopher woman): Coloratura Mezzo-Soprano Philosophos I (Philosopher 1): Actor Philosophos II (Philosopher 2): Actor Kyrios I (Gentlemen 1): Actor

Kyrios II (Gentlemen 2): Actor Kefale (The executive): Actor Agroteros (Peasant): Actor Khoros (Choir): 6 women, 3 Dramatic/ Lyric Mezzo Soprano

3 Dramatic/ Contralto 6 men,   3 Tenor

3 Baritone/Bass

Stimmen (Voices): Orchestra players (Score pages:227,229,231240242,252) Dancers

CONTENTS

Introduction ( 1-5)

Scene I (6-68): In front of the temple of Poseidon in Helike. In the

middle of the stages is the bronze statue of Poseidon, next to it an altar. While singing the coir in form of a procession, led by a priest of Poseidon. The choir positions itself so that the men stand in the middle of the stage and the women on the left side.

Scene II (69-145): In a symposium-hall. The couple and their friend appear.
Prelude (146-147)
Scene III (148-205):
Moonlit night, the open-air over the city, the pair appears.

Interlude of the orchestra (164-169)

Interlude of the orchestra (170-174): Earthquake

Scene IV (206-257): In the hall of the archaeological museum of Aegio, Session of the archaeological society of Aegio. In the center the executive and the archaeologist.

Prelude (258-260)

Scene V (261-303): The excavetion of Helike. The stage shows the ground of a big excavated area, in the background is a high earth-wall with archaeological marks and so on.Busy whirl of archaeologists and helpers-choir, adequate orchestra prelude.

Scene VI: Epilogue (304- 363,368). In the evening in front of the now cleared and solemnly decorated ruins of the Poseidon-temple. The choir of the citizens of Egion, Dora, the archaeologists and the gentlemen appear in a procession. Folk musicians are the incidental music.

Orchestra

1. Flute 1.Tenor Recorder 1. Bass Recorder 1.Oboe 1.English Horn 1.Clarinet in B flat 1.Bass Clarinet 1.Bassoon 1.Contra Bassoon 2.Horns in F 2.Trumpets in C 1. Trombone 1.Bass Trombone 1.Bass Tuba Timpanis (D-A, F-C,Bflat -F,D-A) Percussion: 2 players 2 Harps 6 Violins I 6 Violins II 4 Violas 3 Violoncellos 3 Double Basses Tape: 1-12 Tracks

The score is written in C

The Contra Bassoon and the Double Basses sound one octave lower than notated The Bass Recorder sounds an octave higher

On certain moments in the piece the strings must be performed ‘divisi’ (this is identified in the score).

Percussion Instruments

1st Player:

Tubular Bells Tam tam Bass Drum (Vertical Position) Chinese Cymbal Suspended Cymbal Woodblock(Medium) low-high Triangle Marimba Thunder Sheet

2nd Player:

Tam tam Bass Drum(Horizontally Position) Chinese Cymbal Suspended Cymbal Triangle Vibraphone Thunder Sheet
45 Leute Orchester, 4 Gesangssolisten, 8 Schauspieler, 12 Leute Chor,
unbestimmte Zahl an Tänzern
=> insgesamt 69 Personen plus Tänzer

Für jede weitere Frage  bezüglich der Opernwerke und ihrer Aufführung kann auch der Kontakt zum jeweiligen Komponisten hergestellt werden.

 

Η Τάνια Σικελιανού για το έργο της

Η ιδέα να συνθέσω μία Όπερα  πάνω σε αρχαίο ελληνικό κείμενο ήτανε στα μελλοντικά σχέδιά μου. Με την προκήρυξη του διαγωνισμού,μου δόθηκε η ευκαιρία πριν λίγο καιρό, να συνθέσω την όπερα για την αρχαία Ελίκη, που έχει εξαφανιστεί  στην περιοχή Αιγίου.Το λιμπρέττο κάνει αναφορά στην αρχαία και σύγχρονη εποχή.Έτσι επέλεξα ένα συνδιασμό από τις αρχαίες ελληνικές κλίμακες

-          Μικτό Φρυγικό- Λυδικό

-          Λυδικό-Αιολικό

-          Μιξολυδικό

Πάνω στις κλιμακες αυτές στηρίζεται η όπερα και πιο συγκεκριμένα ο κάθε πρωταγονιστής της όπερας έχει άμεση κ ξεχωριστεί σχέση με τις κλίμακες αυτές.

Έτσι η Διοτίμα,Κλεάνθης, Χορός, Εστιάρχης και Υπατία , ‘εχουν ανάλογη σειρά από φθόγγους ο καθένας ξεχωριστά μέσα στην όπερα.
Επίσις οι δύο φλογέρες και οι δύο άρπες έχουν πρωταγονιστικό ρόλο μέσα στην όπερα, γι’αυτό οι θέσεις τους στην ορχήστρα ειναι ενδιάμεσα στον μαέστρο.
(Δύο φλογέρες- μαέστρος-δύο άρπες)

Οι δύο φλογέρες αντιπροσωπεύουν σε όλοι την διάρκεια της όπερας την Διοτίμα και οι δύο άρπες τον Κλεάνθη.
Πάντα μέσα στην όπερα υπάρχει το αρχαίο ελληνικό άκουσμα αλλά ταυτάχρονα μεσολαβεί και  η σύγχρονη εποχή, με περίεργα ακούσματα από την ορχήστρα.
Η χρησημοποίηση των ρυθμών 5/8,6/8,7/8 δίνει έμφαση  κατα κάποιο τρόπο στον ελληνικό ρυθμό στα πλαίσια της σύγχρονης μουσικής.
Ηλεκτρονική  μουσική

Οι δώδεκα  ήχοι δημιουργήθηκαν από φυσικούς  ζωντανά ηχογραφημένους ήχους(field recording),και απο υπολογιστή προγράμματα(computer software) οπως : AC-Toolbox, Maxmsp, Ableton Live, σε δυο κανάλια.

Ο λόγος δημιουργίας τους είναι να δώσω μεγαλύτερη έμφαση και μοναδικότητα σε κάποιες στιγμές μέσα στην όπερα σε συνδιασμό με την ορχήστρα.

 

 Kommentar von Alois Springer  zu der „Anaskafi-Kaivaus“ Partitur
von  Herrn Herman Rechberger aus Finland
( Erster Preis),
seine  Webseite
 http://sonopt.pp.fi/

Als Chefdirigent großer Orchester, selbst 5facher 1ster Preisträger  und einjährige Mitarbeit als Assistent von Leonard Bernstein, nicht zuletzt aus meiner schriftstellerischen, kompositorischen Erfahrung weiß ich um die Schwierigkeit der besonderen Kunst, hinter einem gerade vollendeten Werk einen Schlusspunkt zu setzen. Möchte doch jeder Schöpfergeist sein Werk zur Vollendung bringen wollen.

Selbst der große Leonard Bernstein rang immer wieder mit dieser endgültigen Entscheidung. Ich erwähne dies im Hinblick auf die Versuchung in den vorliegenden Partituren von außen Retuschen nachzutragen.

Zunächst voneinander unabhängig, dann in gemeinsamer Beratung mit verblüffender Übereinstimmung war sich  die Jury in den wesentlichen  Kriterien klar und eindeutig einig.

Die Musik Ihrer Partitur wird in ihrer Klarheit und Einfachheit, ja fast Bescheidenheit  die Menschen unmittelbar, ohne Übersetzung gleichsam intravenös erreichen. Aus dieser meiner Erkenntnis habe ich der  Partitur Nr. 2 im Zusammenhang mit der Ausschreibung meine Stimme  den Ersten Preis  gegeben. Die Mitbewerber haben ebenso großartige Leistung bewiesen und werden ihren Weg finden, die Menschen positiv mit ihrer Musik zu erreichen.

Meine weiteren Gründe, dieser Partitur die Auszeichnung eines ersten Preises zu geben sind folgende:

Die Musik Ihrer Partitur ist teils herkömmlich,  teils minimalistisch, wird aber in ihrer Klarheit und Einfachheit die Menschen unmittelbar, ohne Übersetzung quasi intravenös erreichen. Aus dieser meiner Erkenntnis habe ich mich für Ihre Partitur  als 1. Preis würdig  entschieden.

Der zum Teil Litanei ähnlich gehaltene  Sprech- Chor in dem Werk mit ständiger Wiederholung betont in hohem Maß das Wort und den griechischen Text. Er lässt dem Dirigenten  und den Darstellern  einen Freiraum der agogischen Gestaltung, die eine missverstanden aufkommende Langeweile beeindruckend entgegen wirken kann.

Die Aufführungspraxis mit ihren räumlichen Anforderungen und Notwendigkeiten wird es  zeigen, welche Retuschen möglicherweise  absolut notwendig sind, um das Werk im höchsten Maß zur Entfaltung zu  bringen.

Der Rhythmus des Chores ist dazu so eingängig, sodass jeder noch so Unbeteiligte  selbst unwillkürlich zum Akteur werden könnte.

Die einfache handwerklich hervorragende Orchestrierung, Instrumentierung  in Verbindung mit dem Chor und den Soli durch gekonnte Verdoppelung der Stimmen ist eindeutig,  gegenseitig unterstützend und gibt somit sowohl den leichtern als auch den schwereren Teilen der Partitur die erforderliche Schwerelosigkeit zur Spielfreude und zum Musizieren.

Die Herausforderung der Partitur liegt eher in der Leichtigkeit als in den schwierigeren Passagen.

Die Soli sind gesangsfreundlich, zwingend in ihrer notwendigen Entwicklung zu Höhepunkten und dem wieder entspannen, sodass der Zuhörer in dem Auf und Ab der Bewegung innerlich mitgenommen werden kann.

Der Tanz wird sich noch in seiner Wirkung auf das Publikum in der Praxis beweisen müssen.

Der Gesamteindruck  ist:       

einheitlich, nachhaltig verständlich, beeindruckend durch einfache Struktur, deshalb publikumsnah, effektvoll darstellbar- 0bwohl nicht provokativ  gerade deshalb herausfordernd und aufführungswert - sinngebend für Publikum und Mitwirkende   

                                                                       ALOIS SPRINGER

Herman Rechberger  über sein Werk

Alte Sprachen und deren Kulturen sind und waren für mich  immer eine Herausforderung. Es sei vorweg gesagt: Sprachen beinhalten  für mich ganz klar alle musikalischen Parameter: Melodie, Tonhöhe, Intonation, Phrasierung, Rhythmus, Ausdruck, und zu einem gewissen Grad sogar Harmonie. Die Sprache hat, wie die Musik eine Logik, eine Grammatik, ein Vokabular.

1996 habe ich meine erste Kirchenoper nach einem von mir verfassten Libretto in Latein komponiert. In zahlreichen anderen Vokalwerken habe ich Sanskrit die  Inkasprache Nahuatl, Ewe, Chinesisch, Akkadisch,  Altägyptisch und Koïné als Textvorlagen verwendet. Also dachte ich nach Erhalt des attischen Librettos, ”Warum also nicht eine Oper in Altgriechisch?“

Das Libretto von Franz Knappik (inklusive der Zitate von Sappho und Alkman, die Dokumentationen von Strabon und Pausanius über das Erdbeben, sowie ein neugriechisches Liebesgedicht von Andreas Drekis) ist in seinem Aufbau eine gelungene Kombination von Alt und Neu und dessen Dramaturgie lässt eine Vielfalt von kompositorischen Lösungen zu. Bei der Konzeption meiner Version der „Helike Athanatos“ habe ich hatte ich immer eine Aufführung in einem Amphitheater im Sinn. Deshalb ist die Musik auch eher archaisch - mit einem minimalistischem Anstrich - als modernistisch. Das Tonmaterial enthält hauptsächlich griechische Modi (Dorisch, Phrygisch, Lokrisch), aber auch Skalen aus der Volksmusik und des Rebetiko (Hijaz, Kartzigar, Nevezeri, Sabah).

Die Orchestration enthält auch einen Synthesizer, sowie ein Santouri und eine Laouto die an vielen Stellen eine „griechische Farbe“ garantieren. Die Benutzung einer einzigen, fast solistischen Klarinette im Orchester, gibt manchmal die Illusion epirotischer Volksmusik. Der Chor hat, wie in antiken Schauspielen, meistens eine erzählende Rolle (z.B. in den Dokumentationen des Strabon und Pausanius), an anderen Stellen wieder rituelle (Feste zu Ehren Poseidons) und lyrische Funktionen (Gedicht des Alkman).

Sehr pedant war ich bei der Behandlung des Rhythmus der altgriechischen Sprache. Ich habe bei meiner Kompositionsarbeit jeden einzelnen Satz zuerst rhythmisch analysiert. Der Rhythmus der gesamten Oper ist dem Sprachrhythmus unterworfen

Einige Stellen des Librettos sind melodramatisch verarbeitet. Das heisst die Dialoge (z.B. im Symposium und später im archäologischen Kongress) sind gesprochen, mit instrumentaler Untermalung und Kommentaren. Die Instrumente werden somit in die gesprochene Dialoge miteinbezogen. Die Rollen sind klar verteilt: Es gibt eigentlich nur zwei „überlebende“ Hauptdarsteller (Kleánthes [Bariton] und Diotíma [Mezzosoprano]). Die meisten anderen Rollen sind Metamorphosen (sowie z.B. der Gastgeber im Symposium wird zum Vorsitzenden im Kongress, die zwei Philosophen werden zu Bankier und Politiker). Dora und Steven mit ihrer Liebe zur Archäologie sind gewissermassen verwandt mit dem Liebespaar Kleánthes-Diotíma (das Verbindungsglied ist das wiederkehrende „Vasenthema“

Die vielleicht schwierigste Aufgabe war es, ein Erdbeben musikalisch eindrucksvoll darzustellen (ein Erdbeben dauert in der Regel nur einige Sekunden). Ich habe viele Aufnahmen solcher Ereignisse angehört und zu dem Schluss gekommen, dass diese Art der Naturkatastrophe nur in einer Klangfarbenkomposition darzustellen ist, die auch die Gefühle der Betroffenen mit einbezieht. Deshalb habe ich im Tsunami dem Chor einen quasi-instrumentalen Part übertragen, der gleichzeitig auch als  Klagegesang zu verstehen ist.

Möge meine Oper Helike Athanatos durch eine Freilichtaufführung der Wiederentdeckung dieser einst so glanzvollen Stadt gebührende Ehre erweisen.

 

Herman Rechberger: Helike Athanatos

 
Das Orchester besteht aus 
2 Flöten
2 Oboen
1 Klarinette
2 Fagotte
1 elektrisches Klavier (mit MIDI - Instrumentfunktion)
1 Laouto oder durch Gitarre ersetzen (alternativer Part vorhanden) nur wenn absolut nicht organisierbar. Diese Instrumentenfarbe sehr wichtig, entspricht auch besser dem Klang der griechischen Lyra.
1 Santouri (Hackbrett) oder durch Harfe (Einfachpedalharfe genügt) ersetzen.
Pauken
2 Hörner
2 Trompeten
2 Posaunen
6 erste Violinen
4 zweite Violinen
3 Bratschen
2 Celli
2 Kontrabässe

 
34 Musiker (Mindestanzahl)
Chor: 4 Soprane - 4 Alte - 4 Tenöre - 4 Bässe (Mindestanzahl) oder je 6 6 5 4 (oder auch mehr) falls möglich
Rollen: 
DIOTIMA (Die angebetete Geliebte) Mezzosoprano
KLEANTHES (Geliebter von Diotima) hoher Bariton
ESTIARKHES (Gastgeber des Symposiums) Sprechrolle
DORA (Griechische Archäologin) singende Schauspielerin mit wenigen, leichten Gesangsaufgaben
STEPHANOS (Mitwirkender Physiker und Amateur-Archäologe) Sprechrolle
HYPATIA (Philosophin) Sprechrolle
PHILOSOPHOS II & II (Philosophen 1 & 2) Sprechrollen
KYRIOS I  (Herre 1) Tenor
KYRIOS II (Herr 2) Tenor
KEFALE (Vorstand) Sprechrolle
AGROTEROS  (Bauer) Stimme aus dem Chor
34 Leute Orchester (Minimum), 16 Leute Chor (Minimum), 4 Solisten, 8 Sprechrollen
 => insgesamt 62 Personen (Minimum)

 Für jede weitere Frage  bezüglich der Opernwerke und ihrer Aufführung kann auch der Kontakt zum jeweiligen Komponisten hergestellt werden.

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Kommentar zu  der „M 10536„ Partitur 
von Herrn Johannes Kotchy aus Österreich
 (Besondere Auszeichnung),
Webseiten:
www.newkeyboard.de   www.naturton-musik.de    www.ekmelic-music.org
klicken Sie
auch Johannes Kotschy im Google

     Als Chefdirigent großer Orchester, selbst 5facher 1ster Preisträger  und einjährige Mitarbeit als Assistent von Leonard Bernstein, nicht zuletzt aus meiner schriftstellerischen, kompositorischen Erfahrung weiß ich um die Schwierigkeit der besonderen Kunst, hinter einem gerade vollendeten Werk einen Schlusspunkt zu setzen. Möchte doch jeder Schöpfergeist sein Werk zur Vollendung bringen wollen.

Selbst der große Leonard Bernstein rang immer wieder mit dieser endgültigen Entscheidung. Ich erwähne dies weil ich vom dem schöpferischen Drang, sein Werk zu vollenden, um schließlich den erlösenden Punkt zu setzen nur. zu gut weiß.

Umso erstaunlicher ist es, das noch wachsenden werdenden Werk, das noch nicht geborenes Kind, anderen Augen zu öffnen und darüber  auf ein Urteil von einer Jury zu hoffen.

Im Anbetracht der großen „Unvollendeten“ der Weltliteratur  wie der von F. Schubert h-moll D  759  oder  der 10ten Sinfonie von G. Mahler oder A. Bruckners 90ter Sinfonie d-moll steht Ihrer „Unvollendeten“, gut umrahmt und aufgefordert von den Großen, einer Vollendung nichts mehr im Wege, bis hin zum erlösenden Punkt. 

Zunächst voneinander unabhängig, dann in gemeinsamer Beratung mit verblüffender Übereinstimmung war sich  die Jury in den wesentlichen  Kriterien klar und eindeutig einig.

Schon die Schrift in Ihrer Partitur lädt ein zur Erkundung und aufregenden Entdeckung unbekannter Pfade. Und dabei gibt es Einiges zu entdecken.

Abgesehen von Ihrem handwerklichen Können, das die Voraussetzung einer Darstellung der eigenen Vorstellung ist, fällt die absolut einheitliche Gesamtvorstellung des Werkes sofort ins Auge, und das von der ersten bis zur letzten Note. Es ist eine ganz persönliche unverwechselbare  musikalische Handschrift und Sprache und damit sofort erkennbar.  Ein großer Vorteil.

Dieser Eindruck wird noch verstärkt  von der dionysischen Klangvorstellung eines großen Streicherapparats von min. 8, 6, 4, 2-3 Streichern. Denn die Streicher formen den Klang und ihr Klang kann geformt werden. Die Solisten- Bläser dagegen sollten  solistische Fähigkeiten haben.

Diesen Anspruch allerdings fordert die Partitur mit ihren  kreativen weit gespannten Einfällen. Die  Solisten geben gerade dieser Partitur durch ihre individuellen Fähigkeiten und Gefühle im Aufbau zu den Höhepunkten des Dramas und dem wieder Abflauen den nötigen individuellen Glanz. Dies sollte nach der wunderbaren Anlage der musikalischen Linien ein Leichtes sein. Sie wären damit der Glanz  des von Ihnen geforderten Streicherklangs.  So fordert es Ihre Partitur, die dazu noch in ihrer Komplexität und gelichzeitiger Einfachheit den Anspruch erhebt, sich durch eingehende Proben damit zu beschäftigen.  Es sollten qualitätsmäßig professionelle Musiker sein, um das Werk qualitativ hochwertig zur Aufführung zu bringen. 

Ebenso verlässt der Komponist bei bestimmten Intervallen die Zwölfton-Skala, was dem Ganzen einen aufregenden Reiz  von antiker Tonalität und Moderne gibt.

 All diese Möglichkeiten zur breit angelegten Dramatik und lebendig atmenden  Dynamik zeigen Sie mit klaren Zeichen auf. Die Chöre - abwechselnd Männer - Frauen und die lyrisch – dramatischen Solo-Partien lassen in der  Eindeutigkeit ihrer Aussage, mit dem Aufbau von  Spannung und deutlichen Akzentuierungen bis hin zu Höhepunkten keinen Zweifel an der Vorstellungskraft und dem  Gestaltungswillen des Komponisten. Besonders gelungen scheint die kongeniale Verbindung mit dem Libretto zu sein.

Dasselbe gilt für die zwar herkömmlichen, aber gerade deshalb flexiblenTempobezeichnungen wie  “Allegro energico“ oder „Moderato, ma non moto“,  die interpretatorischen Raum lassen abhängig von der jeweiligen Situation der Aufführung. Dies gälte insbesondere Open-Air Aufführungen, die durchaus bei größter Aufmerksamkeit für die Details wünschenswert realisierbar sind.

All dies wartet nun auf die Vollendung  und wäre dann möglicherweise preiswürdig eines Ersten Preises. So bleibt zunächst nur eins:

Für den schöpferischen Werde-Prozess  Ihres Werkes wünsche ich Ihnen die kreative  Unruhe, aber auch Geduld, die nötig ist, um zur Ruhe zu kommen.                     

Eine hohe Anerkennung und Würdigung in diesem Sinne von Seiten der Jury für Ihr Werk ist Ihnen sicher.

                                                                    
ALOIS SPRINGER

Johannes Kotschy über sein Werk

Zum Komponieren benötige ich vor allem dreierlei: Material, Handwerk und Phantasie. Als Material dienen die Töne - nicht allein die zwölf Halbtonstufen unseres geläufigen Tonsystems, sondern alle Töne, die man sich vorstellen kann. Das Handwerk ist das detaillierte Wissen um die Zusammenhänge zwischen den Tönen und den Klängen. Und die Phantasie, die mein individueller Beitrag zum Entstehen der Musik ist, dient zur Gestaltung der neuen Musikstücke. Anregend dazu ist alles, was ich erlebe und fühle - ob es aus der Literatur kommt, der Malerei, aus der Natur, von Mitmenschen und dessen, was sie tun, und was aus mir selbst kommt. Mein Ziel ist, mit meiner Musik die Menschen zu erreichen, ohne dazu Worte und Erklärungen brauchen zu müssen - dass die Musik vermitteln kann, was sonst unausdrückbar ist, so, wie es Beethoven gesagt hat: "Von Herzen - möge es zu Herzen gehen!"

Die Besetzung habe ich in der Partitur notiert: es sollten min. 25 Streicher sein, min. 8 Hoz- und min.7 Blechbläser,
 2-3 Percussionisten, 1 Harfe und als besonderss Indtrument eine Bouzouki, also ein Orchester mit über 40 Musikern,
 der Chor sollte in der Alt - und Tenorstimme teilbar sein, also etwa 30 Mitglieder haben - allerdings: wenn es erfahrene
Sänger und Sängerinnen sind, genügen schon 16.
Solisten: Diotima: 1 Sopran
          Hypatia, Dora: 1 Mezzosopran
          Kleanthes: 1Tenor
          Philosoph 1, 1.Herr, Homer: 1 Bassbariton
          Philosoph 2, 2.Herr: 1 Tenorbuffo
          Gastgeber, Vorsitzender: 1 Bass
          Steven (Nebenrolle) Tenor.
Also 6 Solisten, wobei die ersten 3 die hauptrollen haben.
 Orchester 45 Leute (Minimum), 16 Leute Chor (Minimum, empfohlen 30 Leute), 6 Solisten + 1 Nebenrolle
 
=> 68 Personen (Minimum)
Für jede weitere Frage  bezüglich der Opernwerke und ihrer Aufführung kann auch der Kontakt zum jeweiligen Komponisten hergestellt werden.
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Kommentar zu  der Partitur „933232469945“ 
von Herrn  Michail Andritsopoulos aus Griechenland

 
(Anerkennung) seine Webseite  http://www.thearchitect.gr/projects/mixalis/site/

 

Die Musik Ihrer Partitur ist eindeutig in ihrer Struktur und gekonntem Tonsatz, zunächst nur scheinbar in herkömmlicher Art des 4stimmigen Satzes, dann aber besonders beeindruckend in den hervorragenden Elementen der zeitgenössischen Teile, die den Instrumenten  improvisatorische  Freiheit der Gestaltung geben. Dadurch wird sicher eine klangliche flexible Vielfalt der musikalischen Gestaltung erreicht, die dem Werk seine Lebendigkeit gibt.

Auch die Solo-Partien  in Form eines Sing-Sprechens zusammen mit den eingängigen rhythmischen Partien des Chores sind spannungsgeladen in der Entwicklung zu Höhepunkt und Abgang.

Die Partitur  ist voller großartiger Einfälle mit hohen Anspruch, der Einiges voraussetzt: mehrfache Probezeit, .hochqualifizierte Musiker und Sänger, eine Auseinandersetzung mit dem Werk. das den Orchestermitgliedern  und insbesondere dem Publikum Einiges abverlangt, seien es die komplizierten Bewegungen im Orchester, beim Chor und den Soli in Verbindung mit dem Libretto,  sei es nicht zuletzt in der Rhythmus-Gruppe.

In Berücksichtigung dieser Gedanken fiel es mir schwer, meine Entscheidung für die Auszeichnung eines Ersten Preises an Sie zu  vergeben, da Ihr Werk nahe an der Auszeichnung eines 1. Preises war.

Eine hohe Anerkennung und Würdigung in diesem Sinne von Seiten der Jury für Ihr Werk ist Ihnen sicher.

Ich wünsche Ihnen eine Qualität volle Realisierung Ihres Werkes.

                                                                         ALOIS SPRINGER


 

Michael Andritsopoulos – analysis of the opera Helike Athanatos

The libretto and the idea of this opera was very intriguing. The need to blend the new with the old was the one which provided me with the harmonic material from the beginning. The old ways and scales gave their sound to the main characters, for example in the first duet of Diotima kai Kleanthis , Diotima sings in a diatonic modal way while the orchestra accompanies in a very busy contrapuntal style and Kleanthis sings in a multimodal way while the orchestra surrounds him with homophonic style.

Old dances give their rhythms but in a more modern style, combined in multirhythmical dances. The use of divisi at the string section in the beginning summons memories of programme music as it magnifies the waves of Poseidon and in the middle an atonal surrounding with contrapuntal action makes an earthquake.

Also intriguing for me was to make it all happen with the minimum of performers so the instruments and the musicians needed for the opera is at least the following :

1 piccolo, 1 flute, 1 oboe, 1 clarinet in Bb, 1 Bassoon

1 trumpet in Bb, 1 horn in F, 1 trombone, 1 tuba

1 harp

2 percussionists ( for timpani, cymbals, marimba - not at the same time)

String section (at least 6 first and 6 second violins and 2 violas …)

Choir (of at least 8 people -SATB)

And the soloists : 1 soprano, 2 mezzo sopranos, 2 tenors, 1 bass, 2 baritones
 

26 Leute Orchester, 8 Gesangssolisten, 8 Leute Chor (Minimum, jeweils auf 16, 24, 32 etc. erweiterbar)

=> 42 Personen (Minimum)
Für jede weitere  Frage  bezüglich der Opernwerke und ihrer Aufführung kann auch der Kontakt zum jeweiligen Komponisten hergestellt werden.

Achtung!!

Noch folgender  Kommentar zu der Jury Entscheidung  der  Vergabe der ersten 2 Preise hat Prof. Werner Schulze noch zusätzlich als Ergänzung zu Alois Springer  Kommentar im Einverständnis mit der Juri zugefügt.

 Kommentar zu der  – „Anaskafi – Kaivaus“ Partitur von Herman Rechberger  aus Finland (Erster Preis)      

  1. Einheitlicher Guss des Werkes: das kann bei schlechter Interpretation langatmig/langweilig sein, bei guter Interpretation allerdings beim Publikum einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
  2. Der Komponist verbindet einige Prinzipien der „Minimal Music“ mit einem griechischen Text. Ich bin überzeugt, dass dies eine Idee ist, die funktioniert  -  vor allem, wenn es sich um eine halb- oder vollszenische Aufführung handelt. Somit auch meine Empfehlung: Eine konzertante Aufführung ist weniger anzustreben als eine szenische Realisierung; auch Aufführungen Open Air (zum Beispiel in den antiken Theatern von Argos oder Oiniades, eines Tages vielleicht auch in Aigeira) sind anzustreben. (Orchester: etwa 40, Chor: 16 wäre gut, Minimum 12). Die Wiederkehr Diotima/Kleanthes wie in der Antike mit einem Kran (Deus ex machina)?
  3. Der Komponist hat ein Nahverhältnis zur griechischen Sprache:
    -  siehe (unter anderem) die Rhythmik des Chores -
    sowie ein Nahverhältnis zu „(antik-)griechischer Atmosphäre“.
  4. Der Komponist hat die szenische Realisierung mitgedacht:
    -  der Chor kann seinen Teil gut auswendig lernen,
    singen + zugleich szenisch agieren wird problemlos möglich sein;
    -   das Libretto wurde nicht streng 1:1 vertont, sondern dramaturgisch verarbeitet.
  5. Der Komponist ist Praktiker:
    -  es gibt im Orchester nichts, was nicht möglich ist, zugleich aber ist das Werk für jeden Musiker eine Herausforderung: manches sieht nicht schwer aus, ist aber alles andere als leicht;
    -  ein Gespräch zwischen Komponist und Regisseur wird sicher fruchtbar sein, da es einige Variationsmöglichkeiten gibt und vermutlich auch Stellen, die gestrichen werden können.
  6. Der Komponist hat ein gutes dramatisches Gespür.
  7. Santouri und Laouto sind eine Bereicherung! Mit Synthesizer kann man auch interessante Farben erreichen. Ein Detail: Mir gefällt, dass der Komponist mit 1
    Klarinette (statt 2) das Auslangen findet.

Anregungen für Änderungen (im Fall einer Realisierung des Werkes):

  1. Es gibt noch einige kleine Fehler in der Partitur (das ist kein Problem!), zum Beispiel, wenn im Text ein Wort fehlt.
  2. Kleanthes singt das Sappho-Lied „Phainetai moi keinos“ ganz, Diotima jedoch nur 1 Strophe. Darüber sollte nachgedacht werden.
  3. Der Komponist sollte nicht so oft ein Instrument mit der Singstimme mitführen. Vielleicht „ad lib“ schreiben?
  4. ? Vielleicht die „Streicher-Unterlage“ bei Solo-Passagen der Sänger durchdenken? Da könnte manches wegfallen, beziehungsweise Soli anstelle tutti. Das „Griechisch-Volkstänzerische“ am Ende hat nicht die gleiche Qualität wie die ganze Komposition.

                                                                   WERNER SCHUlZE
 

Kommentar zu der  „GP1787“ Partitur von Frau Tania Sikelianou
aus Griechenland (Erster Preis)

  1. Entspricht stilistisch der heute in vielen Ländern gepflegten „zeitgenössischen Musik“. Auf die Situation in Griechenland bezogen: Außer in Athen (Megalo Mousikes) dürfte eine Aufführung allerdings nicht der Erwartung der Hörer entsprechen. Proben-Aufwand sehr groß, nur erfahrene Musiker (43), Sänger (Chor: 12) und Solisten werden eine qualitätvolle Realisierung zustande bringen!
  2. Die musikalische Gestaltung (Instrumentation) zielt auf eine Klang-Vielfalt (Holzbläser, Basstrompete, Harfen, Schlagwerk). Von allen eingereichten Kompositionen hat dieses Werk die nuancenreichste, lebendigste Instrumentation. Chor auch als Sprech-Chor (Szene 1). Mikro-Intervalle auch
    in der Führung der Solo-Sänger, immer vernehmbar und in Anlehnung an antike Modi (Seite 36); Solo-Partien (z.B. Kleanthes, Diotima, Estiarkhes)) oft in Form eines Sing-Sprechens.
  3. Die Beifügung von zwei Blockflöten stellt eine Bereicherung dar, sofern sie mehr oder minder solistisch verwendet werden [auch mit Mikro-Intervallen]. Ihre Verwendung im Forte des Orchester-Tutti dürfte jedoch entbehrlich sein.
  4. Die große dynamische Bandbreite sowie die klangliche Vielfalt des Werkes kommen sicher in einem Konzertsaal am besten zur Geltung. Vielleicht ist deshalb einer konzertanten Aufführung der Vorzug gegenüber einer szenischen einzuräumen? Jedenfalls dürfte eine Open Air Aufführung kaum möglich bzw. erwünscht sein.
  5. Sehr gekonnt die Verwendung der beiden Harfen. Geschickt auch die Verlagerung der Stimmen (Voices) ins Orchester.
  6. In der Partitur ist auch „tape“ angegeben. Dabei handelt es sich um 12 verschiedene elektronische Klangfelder, die eine zusätzliche Klangwirkung erzeugen.
  7. Der Komponist hat ein gutes dramatisches Gespür. Aber vielleicht hat der rein musikalische Gehalt doch eine größere Bedeutung als das in einem Opernwerk erforderliche Gesamtkonzept? (Siehe auch Punkt 4 mit dem Hinweis auf eine anzustrebende konzertante Aufführung, wo alle musikalischen Feinheiten am besten zur Geltung kämen.)

Anregungen für Änderungen (im Fall einer Realisierung des Werkes):

1.                  Kritisch manche Holzbläserstellen im Blick auf Spielbarkeit durchsehen.

2.                  Blockflöten im Orchester-Tutti: ja oder nein (? Seite 63-68). Mit Verstärkung?

3.                  Falls im Libretto Adaptationen vorgenommen werden sollten, sind entsprechende kleine Änderungen in der Partitur nötig.
 

                                                                           WERNER SCHUlZE

 __________________________________________________________________________________________________________________

                     Wir wollen dieses in der ganzen Welt einzigartige  antike Theater von Egeira, das nur 35  km von unserem  Hellenikon Idyllion entfernt ist, 
                                       innerhalb der nächsten Jahre mit der weltweiten Uraufführung unserer Oper HELIKE ATHANATOS einweihen!

 

Kompositionswettbewerb 2009/2010

 

Oper

„HELIKE ATHANATOS“

„Helike – Unsterbliche“

- Triumph der Archäologie -

 

 

„Hellenikon Idyllion“, die musisch-kulturelle Stätte an der Nordwestküste der Peloponnes in Griechenland, veranstaltet zu Ehren des Forschungsprojekts zur Ortung und Ausgrabung der berühmten antiken Stadt Helike in der Nähe des griechischen Egion an der Nordwestküste der Peloponnes einen Kompositionswettbewerb zu einem bereits verfaßten Opernlibretto.

Unser Wettbewerb soll diejenigen zur Teilnahme motivieren, die - wie wir - aus Liebe und aus Enthusiasmus in dieser Idee, in diesem Ziel, eine eigene Herausforderung sehen, die sie sich selbst zum Geschenk machen. Allen diesen helfen wir nach unseren Möglichkeiten, ihr Werk aufzuführen und zusammen zu feiern. Den Siegern und allen Teilnehmern soll ein Olivenkranz Motivation sein, weil sie zuerst vor allem ihr eigenes Werk geliebt haben.
 
Ziel des Wettbewerbs ist es, das Libretto kompositorisch umzusetzen. Die Geschichte entstammt einer Idee von Andreas Drekis, Gründer des Hellenikon Idyllion, die literarisch und textlich in altgriechischer Sprache von Franz Knappik, M. A. Philosophie, Griechisch und Musikwissenschaft (LMU München), realisiert wurde. 

Im Jahre 1990 wurde in der Region von Egion auf der Nordwestpeloponnes mit archäologischen Forschungen nach der versunkenen Stadt Helike begonnenen. Die Stadt wurde im Jahre 372 v. Chr. höchstwahrscheinlich sowohl durch ein Erdbeben als auch durch eine anschließende Überflutung vernichtet. Pausanias erwähnte ca. 500 Jahre später in seinem Buche „Griechenlandrundreise“,  jene Ruinen auf dem Meeresgrund gesehen zu haben und verfaßte eine ausführliche Erzählung über diese Stadt samt deren Bewohner. Über den Untergang Helikes berichteten mehrere damalige Schriftsteller. Für mehr Informationen klicken Sie auf den entsprechenden Teil unserer Webseite  http://www.idyllion.gr/NewsD.htm

 

Die seit nunmehr fast 20 Jahren immer noch vergeblich gesuchte, doch durch die neu herausgefundenen Indizien  der letztjährigen Forschungsergebnisse inzwischen absehbare Entdeckung der aus der klassischen Epoche stammenden Stadt mit dem großen, schriftlich bezeugten Poseidontempel, dessen Bronzestatue des Poseidon sowie der Agora gab den Anstoß zur Verfassung des Opernlibrettos.

 

Zum einen wird die Geschichte eines Liebespaares in der Antike erzählt, das das Erdbeben und die tragische Zerstörung seiner Heimatstadt samt der Auslöschung all ihrer Bewohner überlebt, zum anderen finden die geistigen Freuden des antiken Symposions und die Liebe Beachtung. Dramaturgischer Wendepunkt ist der Wechsel in die „Zukunft“, unserer Gegenwart, als 2.500 Jahre später ein Archäologenteam die versunkene Stadt sucht. Diese Suche wird durch ein zweites, nicht so starkes Erdbeben zwar erschüttert, im gleichen Moment aber erscheint nach Einbruch einer Erdwand, genau dort, wo die griechische Archäologin gerade forscht, eindrucksvoll ein Teil der Ruinen des Tempels, schliesslich auch die Statue des Gottes Poseidon. Der Erfolg der langjährigen beharrlichen Ausgrabungsversuche steht an: Die gesamte Stätte wird freigelegt. Mit einer großen, triumphalen Feier an dieser langersehnten Fundstelle zu Ehren der Archäologie und der klassischen griechischen Kultur endet mit Chorgesängen und alten wie neuen griechischen Tänzen die Oper.

 

Der Kontrast zwischen antiker, fiktiver Geschichte der Stadt einerseits sowie der modernen, wissenschaftlichen Ausgrabungsarbeit andererseits, die mit der Aufdeckung Helikes zur Anpreisung der Archäologie Anlass gibt wie auch das im Handlungsstrang integrierte persönliche Schicksal eines Liebespaares, deren Liebesgeschichte die Geschehnisse der Zeit überdauert, zeichnet das spannende Libretto aus.

 

Die Lieder und Chöre in Altgriechisch sowie die Darstellung des damaligen philosophischen Symposions vermögen die Schönheit jener Sprache und die eindrucksvolle Kraft des freien Geistes zur Geltung zu bringen. Um sprachliche Barrieren zu vermeiden und um ein Aufführen in anderen Sprachen zu ermöglichen, liegt das Libretto bisher in Englisch, Deutsch, einschließlich phonetischer Umsetzung des Altgriechischen in lateinischer Schrift vor. Zum Arbeiten sind demzufolge keine Griechischkenntnisse vonnöten. Auf der Webseite www.idyllion.gr lässt sich ausserdem ein akustischer Eindruck eines Librettoauszugs auf Altgriechisch gewinnen. Wer an der Teilnahme des Wettbewerbs interessiert ist, bekommt von uns das gesamte Libretto in phonetischer Form mittels lateinischer Schrift (Erasmus-Aussprache) wie auch mehrere wichtige  Sprachaufnahmen des Stücks.

 

Von den Bewerbern wird erwartet, Ästhetik und Dynamik der altgriechischen Sprache und Kultur imposant umzusetzen. Ob ausschliesslich altgriechische oder moderne (neugriechische?) Klänge oder eine Kombination: Den oben beschriebenen Kontrast aus Alt und Neu musikalisch umzusetzen und die harmonische Zusammenfügung von Vergangenheit und Moderne in der Komposition ist als besondere künstlerische Herausforderung zu betrachten. Es ist erwünscht, dass die beiden für den Handlungsstrang und den Ausgang der Geschichte entscheidende Naturgeschehen, die zwei Erdbeben mit ihrem unterschiedlichen Ausmass kompositorische Markpunkte bilden. Auch die Integration aussermusikalischer Spezialeffekte, z. B. durch Elektronik, wären denkbar.

 

Sollten Sie sich ernsthaften Interesses entscheiden, diese Geschichte zu einer Oper/Singspiel zu vertonen, wird Ihnen das gesamte Libretto zugesandt. Sämtliche Wettbewerbsbedingungen finden Sie im Anschluß.

 

Der Wettbewerb ist offen für KomponistInnen jeglichen Alters und jeglicher Nationalität. Das eingereichte Werk muß bis zum 15. September 2010 eingesandt und darf vor diesem Termin noch nicht öffentlich aufgeführt worden sein. Die Einreichung hat anonym per Einschreiben zu erfolgen.

 

Das eingesandte Kuvert muss enthalten:

- die mit einem Kennwort gekennzeichnete Partitur (3 Exemplare),

- 1 verschlossenes Kuvert mit Namen, Adresse, Lebenslauf, einem aktuellen Photo des Komponisten sowie seiner Erklärung, alleiniger Urheber der eingereichten Komposition zu sein. Auf dem Kuvert ist das Kennwort der Partitur zu vermerken.

 

Die Besetzung sollte an die Mindestgrösse eines klassischen Sinfonieorchesters angelehnt sein.

 

Dauer der eingereichten Komposition: 90 - 120 Minuten

 

Preise:

1. Preis: Uraufführung der Oper nach Möglichkeit in Griechenland oder anderswo und Anreise des Komponisten nebst 2-wöchiger Unterkunft und Vollpension für zwei Personen im „Hellenikon Idyllion“, Selianitika / Egion, Griechenland.

 

2. Preis: 2-wöchige Unterkunft und Vollpension des Komponisten mit Begleitperson im „Hellenikon Idyllion“.

 

3. Preis: 1-wöchige Unterkunft des Komponisten und Vollpension mit Begleitperson im „Hellenikon Idyllion“.

 

 

Im Falle einer Prämierung hat der Komponist das Aufführungsmaterial zur Verfügung zu stellen.

 

Die Jury kann bestimmen, einzelne Preise nicht zu vergeben. Sie hat aber auch die Möglichkeit, Sonderpreise zu vergeben, z.B. für einzelne Teile des Werkes, oder nicht mit einem Preis ausgezeichnete Werke zur Aufführung zu empfehlen. Wir werden uns bemühen, prämierte Werke uns bekannten Ensembles zur Aufführung vorzuschlagen.

 

Außerdem werden in diesem Jahr viele Dirigenten gefragt (auch diejenigen von Jugendorchestern und –chören), ob sie bereit wären, die Oper sowohl im Heimatland des Komponisten aufzuführen und/oder ins „Hellenikon Idyllion“ zu kommen und auch in anderen griechischen Städten bzw. antiken Theatern die Oper unter unserer organisatorischen Mithilfe aufzuführen. Interessenten werden die besten 6 bis 10 prämierten Vertonungen zur Auswahl gesendet, um nach ihren Orchester- und Chorbesetzungsmöglichkeiten und eigener Ästhetik das ihnen passende Werk auszuwählen, zu üben und aufzuführen.

 

Im Falle eines Erfolges der prämierten oder zur Aufführung empfohlenen Kompositionen wird der Ausrichter des Wettbewerbs und der Librettist an der Verwertung und Vermarktung nach dem Urheberrecht angemessen beteiligt.

 

Einsendeschluss: 15.09.2010 (Datum des Poststempels).

Die Einsendung hat schriftlich zu erfolgen. (Adresse siehe unten)

Jury-Sitzung: Ende September 2010.

 

Jury:
Werner Schulze,
Professor an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, Komponist, Österreich

Alois Springer, Dirigent, Deutschland

Spyros Mazis,  Komponist , Griechenland

 

Andreas Drekis, Jury-Vorsitz und Idee/Konzept,

Gründer und Leiter der internationalen musisch-kulturellen Begegnungsstätte „Hellenikon Idyllion“, Griechenland

 

Textliche und literarische Umsetzung „Helike Athanatos“:

Franz Knappik, M. A. Philosophie, Griechisch und Musikwissenschaft (LMU München), Deutschland

 

Auskünfte und Wettbewerbs-Einreichungen:

Andreas Drekis

Hellenikon Idyllion

Kyanis Aktis 20

25100 Selianitika / Egion

Griechenland

Tel: 0030-26 910/72 488

Mobil: 0030 - 69 72 26 33 56

e-mail: hellenikon@idyllion.gr

Internet http://www.idyllion.gr
 

Mehr Informationen über "Helike" click deutsch news.

Mehr Informationen über die Komposition bei mail Andreas Drekis

Hier finden Sie manche Partien des Librettos in altgriechischer Sprache  mit lateinphonetischer (lesen und höhren) Ausprache
und ins Deutsch übersetzt


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Internationale Wettbewerbe der letzten Jahren

ausgeschrieben von Hellenikon Idyllion und Andreas Drekis und vieles mehr

 

 Internationaler

 
Kompositionswettbewerb 2003/2004

 

 Sinfonische Musik für das  Pentathlon

 

mit Texten von Pindar


 

zu Ehren des griechischen Dichters Pindars

und der  Sieger-Athleten in den Wettkämpfen
 
in Olympia, Nemea Pythia und Isthmia

des antiken Hellas

 

Internationaler Kompositionswettbewerb -


zu Ehren des griechischen Dichters Pindar

und der Olympiasieger  des antiken Hellas

Die Ergebnisse
 

Mit Fotos und Aufführungsvideos

und vieles mehr

 

Einundzwanzig Kompositionen aus elf Nationen - Brasilien, Kanada, USA, Australien, Japan,
 

 Deutschland, Finnland, Griechenland, Großbritannien,

 Österreich und Spanien - wurden eingereicht. Die Jury tagte am Samstag,

 dem 12. Juli 2003, unter Vorsitz des Wettbewerbinitiators Andreas Drekis

 im Hellenikon Idyllion. Der Jury gehörten Persönlichkeiten aus Deutschland, Österreich und Griechenland an.

Einstimmig wurden ein erster, zwei zweite und weitere Preise vergeben:
 

1.      Preis:    Andrew Michael March (London, Großbritannien)
           - 5 Songs of Pindar für Sopran Solo, Chor und Orchester -

(1 oder 2 Piano, 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten in Bb, 2 Bassoons,
 4 französische Hörner, 2 Trompeten in Bb, 2 Trompeten, Bass Trompete, Tuba, Pauken, Bass Trommeln, 4 Low Tom-tms, Crash cymbals,
 medium Stand-mounted suspended cymbal, Triangel, Großes Tam-tam, Larghe Thunder Sheet, Fine grade Sandpaper Blocks, fine Bead Maracas, Crotales, Chimes, Glockenspiel, Xylophon, Harfe, Violien, Violas, Violoncello, bouble basses)

2.      Preis:    Ken Ito (Tokyo, Japan)
           - Choreia Pteroessa („Fliegender Chor“) - für Tenor Solo,

Chor und Orchester -

(Flöte, Piccolo, Oboe, Corno Inglais, 2 Klarinetten in Bb, Bass,
Kontrabass, 4 Hörner in F, 2 Trompeten in C, 2 Tenor Trompeten,
 Bass Trompete, Bass Tuba, Pauken, 2 suspended cymbales,
1 anvil, 1 sistre, 1 Triangel, chromatic cymbales antiques

 im Wasserbad, Glockenspiel, Xylophon, Vibraphone (ohne Motor,
aber mit double-bass bow), marimba, 1 Paar von kleinen crush cymbales,

1 kleines Tam-tam, 2 tom-toms, 2 caw-bells, 1 Triangel, 1 chromatic tubular bells, 1 Paar von großen crush cymbales, 1 gran cassa, 1 tam-tam grave,

1 snar drums, 1 Paar Bongos, 1 Paar von Congas, 1 Triangel, 1 chromatic tubular bells, Celesta, Pianoforte, Harfe, wood winds, Brass, Strings)

2.      Preis:    Shigeru Kan-no (Fukushima, Japan - Hilgenroth, Deutschland)
           - Millenium Soldier III “ Hymnen Pindars“ für Chor und Orchester -

(2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagott, 4 Hörner in F,

 2 Trompeten in C, 2 Tenor Trompeten, Bass Trompeten, Tuba,

 Pauken, metall Percussion, Violinen, Viola, Violincello, Kontrabass)

Ein Sonderpreis ging an Aaron David Miller (Bowling Green, Ohio, USA)

- Five Hymns of Pindar für Sopran Solo, Tenor Solo, Chor und Orchester.
(2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten in Bb, 2 Basssoons,  4 Hörner in F, 2 Trompeten in Bb, 3 Trompeten, Tuba, 4 Pauken, Glockenspiel, chimes, suspended cymbal, Tam-tam, Bass drums, Tom-toms, sleigh bells,
 Triangel, Bell tree, Crotales, Snare Drums, Violinen, Violas, Cellos,  Bässe)
 

Den Sonderpreis für junge Komponisten erhielt

Enrique Hernandis Martínez (25 Jahre, Cárcer/Valencia, Spanien)
- The Musical Games 2004 für Chor und Orchester.(Flöten, Oboe,
Klarinette, Fagot, Trompeten, Tuba, Pauken, Violine, Bratsche, Violoncello, Kontrabass)
 

Zusätzlich zur Aufführung empfohlene Werke:

Gerold Amann (Schlins, Österreich)

- Olympias Agona, humanistisches Stück für Sprecher, Chor (4 Mimen)

und Orchester; (2 Flöten; Oboe, Klarinette, Fagott, 3 Hörner, 2 Trompeten,

 2 Posaunen, Tuba, Pauken, Violinen, Bratsche, Violoncello, Kontrabässe, Prekussion)
 

Dinos Constantinides (Athen,Griechenland - Baton Rouge, LA, USA)

- Hellenikon Idyllion für Sprecher und Orchester

Claude Lachapelle (Gatineau, Québec, Kanada)
- Olympic Music für Sprecher und Orchester (Piccolo, Flöte, 2 Oboen,
2 Klarinetten in Bb, 4 Hörner in F, Trompete in D, Trompete in C,
3 Trompeten, Tuba, 4 Pauken)
 

Spiros Mazis (Athens, Griechenland)

- Pindar´s Hymns für lyrischen Sopran, gemischten Chor und Orchester
(2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Hörner, 2 Trompeten in Bb, 2 Trompeten, Percussion, Violinen, Violas, Violoncellos, Kontrabass)


Tina Ternes (Ludwigshafen, Deutschland)

- Five Rings für Solosänger, Chor und Orchester (2 Flöten, 2 Oboen,

2 Klarinetten, 2 Trompeten, 2 französischer Hörner, 2 Trompeten,

Tuba, 4 Pauken, Percussion, )

John White (Denver, Colorado, USA)

Hymns of Pindar für SATB Chor und Orchester (Piano, 2 Flöten, 2 Oboen,

 2 französische Hörner, 2 Trompeten in C, 2 Tenor Trompeten, Bass Trompete, Tuba, Pauken, Percussion)                                                                                                                                     

Die Jury war beeindruckt vom allgemein hohen Niveau der eingereichten Kompositionen. Insgesamt gesehen setzten die Werke die Wettbewerbsaufgabe, der Gegenwart die antiken olympischen Spiele präsent werden zu lassen,in hervorragender Weise um.
 

Hellenikon Idyllion sprach mit dem Jurymitglied Werner Schulze,

Professor für Musik und Kunst an der Universität Wien,

über das Ergebnis des Kompositionswettbewerbes.

 

Auszug aus dem Interview:

 

......Mit welchen Kriterien bewertete die Jury die eingereichten Werke?

SCHULZE: Wir legten auf mehrere bestimmte Eigenschaften wert,
wie beispielsweise dass die fünf antiken Disziplien Lauf, Weitsprung, Diskus,

 Speerwurf und Ringkampf wirkungsvoll umgesetzt wurden, dass die Metrik

von Pindar´s Text ins musikalische übertragen wurde, wie das Orchester,

der Chor oder der Sprecher behandelt wurden und wie die Qualität

der Komposition im allgemeinen war.

Wir bevorzugten keinen speziellen Stil, wichtig aber war es zu versuchen

einen neuen Weg einzuschlagen. Wir bewerteten ob der Komponist fähig war,
indem er dieses Thema bearbeitete, eine eigene Meinung zu entwickeln und

ob er den Mut hatte seine eigene Sprache nicht nur zu finden sondern sie auch anzuwenden. Desweiteren war es wichtig, dass Personen, die an Musik

interessiert sind, einen Zugang zu der musikalischen Darstellung des Themas

 finden können. Das zu Populäre oder auf der anderen Seite

 das zu Avant-gardistische war weniger gefragt............

(das ganze Interview können am Ende dieser Ankündigung zu lesen)

 

Initiator des Wettbewerbs:

Andreas Drekis (am 10.10.2005) Leiter der musisch-kulturellen Begegnungsstätte
 „Hellenikon Idyllion“

Selianitika, Griechenland

 

Die Jury:

Alois Springer
Chefdirigent, Musikdirektor,Frankfurt am Main


 

Werner Schulze
Professor an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien,
Komponist, Wien


 

Rafaïl Pylarinos
Dirigent, Komponist, Athen

 

     

Rafaïl Pylarinos, Werner Schulze und Alois Springer       

                                           

 

1. Preis
 

Andrew Michael March

     

Andrews Marchs

Biographie:

1973 geboren, studierte von 1992 - 1996 Komposition und Instrumentation

bei Jeremy Dale Roberts am Royal College of Music mit dem Abschluß BMus (Hons) RCM

Auftritte (Auswahl)

 
   
Marine - à travers les arbres (1997)

Moscow Radio Symphony Orchestra        European Union Youth Orchestra,         Dirigent Vladimir Ashkenazy

 

A Stirring in the Heavenlies (2000)

London Symphony Orchestra (Uraufführung)

 

Nymphéas for 2 Pianos (2002)

Uraufführung im Royal Palace, Stockholm

 

5 weitere Aufführungen in und um Skandinavien

 
   
Preise (Auswahl)

 

 
1996 Sieger in The Royal Philharmonic Society  Composition Prize
1998 Sieger des Masterprize International Composition Competition
 


     
          
                                                
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

- 5 Songs of Pindar -

 

 

 

  PINDAR - der bedeutendste Lyriker des antiken
                                                                        Griechenlands, 522 - 446 v. Ch.

Pindar-Text gesungen: Video mit Chor kurz   (Klicke rechte Maustaste -->
 
 Ziel speichern unter)

Video "Pale" mit Chor (lang) "He Pale"  (Klicke rechte Maustaste --> 

 Ziel speichern unter) 

    

Bilder von der Preisverleihung

Der "Ringkampf" - ein Stück aus der Komposition von Andrew March:

Diese Wettkampfdisziplin ist vom Maltachor in altgriechischer Sprache

mit Klavier (ohne Orchester), unter der Leitung von John Galea,

aufgeführt worden. Das Konzert fand am 20. September 2003 im archäologischen Museum in Egion statt. Andrew March, der Komponist, Henrique Hernandis Martinez , der Jugendpreisträger, Alois Spriger, 

einer der 3 Juroren und der Bürgermeister von Egion waren  anwesend.

Sprecher 1 mp3   

Sprecher 2mp3  

Deutsche Überzetzung:

Ringen (Isthm. 5, 56-63)

Nicht vergeblich war die große Anstrengung der Männer,
und was sie aufgewendet haben, hat die gottbestärkte Erwartung
nicht enttäuscht. Ich lobe auch Pytheas, dass er dem Phylakidas
beim Glieder Lockern das gerade Zuschlagen eintrainiert hat.
Er selbst ist ja mit den Armen geschickt und ein vorausdenkender Gegner.
Nimm den Kranz für ihn und bring ihm das schönwollige Stirnband.
Und sende ihm zugleich einen neuen, weitfliegenden Hymnus.

2. Preis

Ken Ito

   

- Choreia Pteroessa („Fliegender Chor“) -

Ken Itos Biographie:

1965 in Tokyo geboren, studierte Komposition, Piano, Cello und Physik
in Tokyo

Positionen (Auswahl)

 

 
derzeit

Professor für Komposition und Dirigieren, University of Tokyo

 

 
 

musikalisch technologische Zusammenarbeit mit größeren japanischen Firmen

 

 
  Zusammenarbeit mit visuellen Medien  
     

Auftritte (Auswahl)

 

   
1998 

Dirigent bei der Aufführung des posthumen Werkes von John Cage "Ocean" zusammen
mit Merce Canningham und seiner Tanzgruppe

 

 
2001     

Aufnahme von Beethovens Sinfonie Nr.5 und Tschaikowskys Violinkonzert

 

 
2002 dirigieren des Japan Yomiuri Symphony Orchestra  
     

Preise (Auswahl)

 

   
1993    

1. Preis des Tokyo Metropolitan Competition of Orchestra Composition

 

 
1999    prämiert für Toru Takemistu Award, beurteilt von Luciano Berio  


 

2. Preis

Shigeru Kan-no

  

- Millenium Soldier III “ Hymnen Pindars“ -

Shigeru Kan-nos Biographie:

1959 in Fukushima/Japan geboren, studierte von 1980 - 1997 unter anderem Musik und Musikwissenschaft in Tokyo, Orchesterdirigieren an der Musikhochschule Wien, Komposition an der Musikhochschule Stuttgart und Komposition und Dirigieren an der Musikhochschule Frankfurt

Auftritte (Auswahl)  
   
1986 - 1992

dirigierte u. a. das Tokyo Symphonie Orchestra und das Radio Symphonie Orchester Stuttgart insbesondere im Bereich "Neue Musik"

 

1992

Assistent bei Professor Karlheinz Stockhausen mit Ensemble Modern Frankfurt

 

seit 1998

dirigierte u. a. das Lisboa Philharmonic Orchestra und das National Symphony Orchestra Uzbekistan

 

   
Preise (Auswahl)  
   
2000

2. Preis beim Quebec/Canada French Chorus Composition Concour

 

2001

3. Preis beim 2 Agosto in Bologna/Italia

 

2001 1. Preis beim Cantus Ensemble in Croatia

                         
                                                      
Sonderpreis

Aaron David Miller

  

- Five Hymns of Pindar -

Komposition und Orgel in der Manhattan School of Music, New York, NY, mit dem Abschluß D.M.A. (1999)

Positionen (Auswahl)  
   
1998 - 2002

einige größere Kompositionen und öffentliche Aufnahmen, speziell für Orgel

 

2001 - 2002

einige freiberufliche Engagements auf Festivals in den USA

 

seit 1997

Musikwissenschaftler, Scarsdale, NY; Transkription und Behandlung von Urheberrechtsfragen

 

   
Preise (Auswahl)  
   
1998

Improvisation and Bach Prizes, Calgary International Organ Festival and Competition, Calgary, Canada

 

1999

Helen Cohn Award for Research in Medieval and Renaissance Music, Manhattan School of Music, New York

 

 

Sonderpreis für junge Komponisten

Enrique Hernandis Martínez

  

- The Musical Games 2004 -

1977 in Spanien geboren, studierte Musik in Valencia mit dem Abschluß

"Profesor de Percusión, Composición e Instrumentación" (2000)

Positionen (Auswahl)  
   
derzeit 

Director de la Unión Artística Musical de Navajas (Castellón)

 

 

Professor de Armonía, Análisis y Fundamentos de Composición en los Conservatorios Profesionales de Chella y Amussafes (Valencia)

 

 

mehrere Aufnahmen für Brassband und  Sinfonieorchester

 

 

mehrere Übertragungen in spanischen  Radiosendern

 

   
Preise (Auswahl)  
   
2001

1. Preis Concurso Nacional de Composición Musical "Ciudad de Alicante"

 

2002  1. Preis Concurso de Composición de Tolosa (Guipúzcoa)

 

Zusätzlich zur Aufführung empfohlende Werke

Gerold Amann

- Olympias Agona -

1937 in Voralberg/Österreich geboren, studierte u.a. Musikwissenschaft und -erziehung, Gymnasial- und Kompositionslehrer
 

Dinos Constantinides



-
- Hellenikon Idyllion -

studierte zuerst in Athen, nachher in U.S.A Komposition und Violine,
Professor für Komposition an der University of Louisiana/USA
 

Claude Lachapelle



-
Olympic Music -

1951 in Drummondville/Québec/Kanada geboren, Musiklehrer



Spiros Mazis

- Pindar´s Hymns -

1957 auf Korfu geboren, studierte u.a. Komposition
 Direktor des Athener Konservatoriums
für klassische, zeitgenössische und elektronische Musik

Videomitschnitt der "Hymnen von Pindar"

im Rahmen des Kompositionswettbewerbes vom Hellenikon Idyllion, das Stück von Spyros Mazis, aufgeführt
in den  antiken Theater von Oiniades und in Argos, gespielt und gesungen vom Orchester und Chor des Opernstudio Meran

unter Leitung von Prof. Richard Sigmund   zum     Downloaden (mpg 1MB)

Im antiken Theater von Argos
 



 

Tina Ternes

- Five Rings -

1969 in Kaiserslautern/Deutschland geboren, studierte u.a. Schul- und Filmmusik, Gymnasiallehrerin

*

John White

Hymns of Pindar  -

studierte Cello und Komposition, Ph.D., Musikprofessor em. Gainesville/Florida/USA
 

 

Interview mit Werner Schulze vom  12.07.2003

 

Hellenikon Idyllion sprach mit dem Jurymitglied Werner Schulze, Professor für Musik
und Kunst an der Universität Wien, über das Ergebnis des Kompositionswettbewerbes.

 

HELLENIKON IDYLLION: Haben Sie erwartet, dass so viele Komponisten aus
der ganzen Welt sich so enthusiastisch an diesem Kompositionswettbewerb beteiligen werden?

SCHULZE: Ehrlich gesagt nein. Die Aufgabe, einen antiken griechischen Text und die
Sportarten der antiken  Spiele in musikalischer Form wiederzugegeben, war nicht leicht
zu lösen. Wie Sie ja wissen wird Altgriechisch heutzutage nicht mehr gesprochen,
desweiteren wird es immer seltener unterrichtet.
Wir waren wirklich sehr froh über dieses weltweite Interesse. Trotzdem wäre ohne
Hellenikon Idyllion und den Initiator dieses Wettbewerbes, Andreas Drekis, diese
weltweite Bekanntmachung nicht gelungen. Unermüdlich versendete er e-Mails an
jegliche Art von musikalischer Institution und beantwortete eine Vielzahl von Fragen.
Deshalb, ein „großes Danke“ an Ihn.

 

Klassische Musik und Sport,  sind diese beiden Aspekte überhaupt vereinbar?

SCHULZE: Für uns war es wichtig, den sportlichen Gedanken mit Musik
auszudrücken. Außderdem war in der Antike das Sporttraining und die
künstlerische Tätigkeit bei einer umfassenden Ausbildung gleichbedeutend.
Sport und Kunst wurden also als absolut gleichwertig und wichtig angesehen.

 

Mit welchen Kriterien bewertete die Jury die eingereichten Werke?

SCHULZE: Wir legten auf mehrere bestimmte Eigenschaften wert,
wie beispielsweise dass die fünf antiken Disziplien Lauf, Weitsprung,
Diskus, Speerwurf und Ringkampf wirkungsvoll umgesetzt wurden,
dass die Metrik von Pindar´s Text ins musikalische übertragen wurde,
wie das Orchester, der Chor oder der Sprecher behandelt wurden
und wie die Qualität der Komposition im allgemeinen war.
Wir bevorzugten keinen speziellen Stil, wichtig aber war es zu versuchen
einen neuen Weg einzuschlagen. Wir bewerteten ob der Komponist fähig war,
indem er dieses Thema bearbeitete, eine eigene Meinung zu entwickeln
und ob er den Mut hatte seine eigene Sprache nicht nur zu finden sondern
sie auch anzuwenden. Desweiteren war es wichtig, dass Personen,
die an Musik interessiert sind, einen Zugang zu der musikalischen Darstellung
des Themas finden können. Das zu Populäre oder auf der anderen Seite
das zu Avant-gardistische war weniger gefragt.

 

Können Sie uns einige Details über die Teilnehmer geben?

SCHULZE: Wir erhielten 21 Werke aus vier verschiedenen Kontinenten, darunter
befand sich auch zwei weibliche Komponistinnen. Wir waren froh zu sehen,
dass auch junge Musiker am Wettbewerb teilnahmen.

 

Steht bereits fest, wann und wo diese Werke das erste mal der Öffentlichkeit präsentiert werden?

SCHULZE: Als Vorgeschmack wird Ende Juli geplant, dasss das
Jugendsinfonieorchester Strassburg Teile eines prämierten Werkes
auf der Insel Kefalonia, in Olympia selbst, in Korinth, in Galaxithi bei Delphi
und in Hellenikon Idyllion aufführt. Desweitern wird ein Chor aus Malta
Mitte September in Patras und in Athen Auszüge aus zwei weiteren
prämierten Werken singen. Insbesondere ist Hellenikon Idyllion bemüht
im  Jahr 2004 mehrere der prämierten Werken bei Konzerten mit Orchesten
und Chören in vielen Orten Griechenlands wie auch im Ausland, 
in Zusammenarbeit mit Sponsoren, aufzuführen.

 

Also im Großen und Ganzen ein erfolgreicher Wettbewerb?

SCHULZE: Absolut! Bemerkenswert für uns war der relativ gute Umgang
mit dem Versmaß von Pindar´s Text. Außderdem war es für uns wundervoll,
Werke aus der ganzen Welt – von Brasilien bis nach Australien- 
in unseren Händen zu halten, die einzig und allein den sportlichen Gedanken
der antiken olympischen Spiele repräsentieren!

 

mehr Infos über die Ausschreibung des Kompositionswettbewerbes

 

Uraufführung der Komposition

von Andrew March (1. Preis)

am 20. 9. 2003 in Egio mit dem

Chorus Urbanus from Victoria, Gozo Malta

 

Der CHORUS URBANUS, seit 1975,
 wird heutzutage als einer der

besten Chöre in Malta betrachtet.

Seit seiner Anbindung als Residenzchor der St. Georges Basilica  in Victoria,

hat der Chor sich immer bemüht, ein hohes musikalisches Niveau zu erreichen.

 

 

 

 

 

 

 

Mro John Galea

Nach seiner frühen musikalischen Ausbildung mit einem Stipendium des Trinity College (London) und als Licenziat der Royal School of Music (London) schloß er sein Studium erfolgreich an der Universität Durham ab. Er studierte außerdemMusikwissenschaft an der Universität Pavia, Italien. John Galea

studierte zeitgenössische Kompositionstechniken bei Charles Camilleri

und förderte seine Studien bei Franco Donatoni beim Fondazione Romanini in Brescia. Seine Kompositionen sind in Malta, in Griechenland, in Frankreich,

in Italien und in Großbritanien aufgeführt worden.

 

 

Seit  1978 ist John Galea regelmäßiger Gastleiter beim Theaterorchester Manoel gewesen. 1998-99 wurde er zum Chefdirigenten des nationalen Orchesters von Malta ernannt. Als musikalischer Direktor des Operenstudios in Malta (1990-93) arbeitete er mit Professor Dobreva zusammen. John Galea ist seit 1979 der musikalische Direktor des "Chorus Urbanus From Victoria, Gozo Malta". Unter seiner Leitung hat der Chorus Urbanus den Vatican, Nottinghamshire, Sofia, Budapest und Wien bereist.

 

Im September - Oktober 2002 übernahm  John Galea "Die fröhliche Witwe".
Diese Produktion des Chorus Urbanus kennzeichnete den Chor
und seine führenden Solisten als die Hauptprotagonisten dieser Produktion.

 

 

folgende Konzerte wurden organisiert:

 

Nikea in Athen am 19. September 2003 um 21.00Uhr im Kipotheatro,

und in Egion am 20.9.2003  um 21.00 Uhr im Saal des archäologischen Museums

mit Chorwerken  und Arien aus Opern,  und als Höhepunkt ein Teil des
preisgekrönten Werkes von Andrew March  mit Texten von Pindar

für Chor und Soprano im Klavierauzug aus unserem internationalen
musischen Kompositionswettbewerb zu Ehren des griechischen Dichters Pindar
und der Athleten des antiken Hellas.

 

Am Sonntag den 21.9.2003 wird der Chor in der Katholischen Kirche

von Patras um 9 Uhr morgens während der Litourgie singen

 

 

www.geocities.com/chorusurbanus

 

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19. März 2005

 

 Internationaler Wettbewerb Altgriechische

 Sprache,

 klassische Philosophie und künstlerische

 Gestaltung
 
Angesprochen sind Studenten und Schüler ab 16 Jahren.

Die kulturelle Begegnungsstätte Hellenikon Idyllion veranstaltet in diesem Jahr 2005 einen Wettbewerb, der klassisches Griechisch, philosophisches Denken und künstlerische Entfaltung verbindet. Dabei ist es das Ziel, das Interesse für griechische Kultur zu wecken und die Beschäftigung mit der Antike zu fördern.

 

Aufgaben

  1. Wähle einen philosophischen Spruch aus der griechischen Antike aus!

      (Gib bitte den Namen des Philosophen an.)

  1. Interpretation

Erläutere den Spruch auf Deutsch!

Dabei solltest du auf folgendes eingehen:

a)   Erkläre, warum du dieses Zitat gewählt hast und erläutere seine Bedeutung!

a)      Aus welchen Gründen ist die altgriechische Sprache deiner Meinung nach besonders geeignet, den Sinn des philosophischen Spruches auszudrücken?

b)       „Es ist nutzlos, Altgriechisch zu lernen, weil diese Sprache heute nicht mehr gesprochen wird.“

      Nimm dazu Stellung!

      Deine Interpretation sollte maximal zwei Seiten lang und in Schriftgröße 11 verfasst sein. 

  1. Gestaltung

      Entwerfe ein Plakat zur Präsentation des griechischen Spruchs.

      Auch die deutsche Übersetzung des Spruchs sollte mit eingebunden werden.

      Gestalte dein Plakat im Format DIN A4. Versieh das Blatt unten rechts mit deinem Namen.

      Die Ausgestaltung des Plakates ist dir freigestellt. Du kannst malen und zeichnen, eine Collage      entwerfen oder das Plakat mit dem Computer designen. Ob ein- oder mehrfarbig, ob im Hoch-     oder im Querformat - deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Organisatorisches

Die Jury besteht aus zwei griechischen und einem deutschen Gymnasiallehrer.

Ihre Entscheidung ist endgültig und nicht anfechtbar.

Die Bewertung umfasst die philosophische Interpretation, das Verständnis der altgriechischen Sprache und die künstlerische Gestaltung.

Mit der Teilnahme erklären sich die Schüler damit einverstanden, dass die Beiträge von uns uneingeschränkt verwendet werden dürfen. Die Namen der Gewinner werden im Internet veröffentlicht.

 Einsendeschluss

Die Wettbewerbsbeiträge (pro Teilnehmer nur ein Beitrag) sind bis zum 30. 07. 2005 einzusenden.

per Mail:                       hellenikon@idyllion.gr

            oder auf dem Postweg:  Hellenikon Idyllion

                                                GR - 25100 Selianitika

Dabei sind Name, Alter und Adresse des Teilnehmers sowie die Adresse der Schule und der Name des Lehrers  bzw. des Professors anzugeben. 

 Preise

Die Entwürfe von Schülern und Studenten werden in zwei Kategorien getrennt voneinander bewertet.

Alle Teilnemer erhalten eine Urkunde.

Die Besten jeder Kategorie gewinnen je einen kostenlosen Ferienaufenthalt im Hellenikon Idyllion für zwei Personen. Die sechs Gewinner der ersten Preise laden wir für zwei, die sechs Gewinner der zweiten Preise für eine Woche ein. Auf den Aufenthalt weiterer Begleitpersonen gewähren wir einen Rabatt nach Vereinbarung.

Die Unterbringung erfolgt in Zwei- oder Dreibettzimmern.  

Die Begegnungsstätte Hellenikon Idyllion

Das Hellenikon Idyllion ist eine musisch-kulturelle Veranstaltungs- und Begegnungsstätte direkt am Strand in mitten eines großen Obst-, Trauben- und Blumengartens im typisch griechischen Badeort Selianitika an der Nordwestküste der Peloponnes. Hier treffen sich Orchester, Chöre, Theater- und Malereigruppen, Schulklassen, Familien und Einzelreisende und Liebhaber der alt- und neugriechischen Sprache und Kultur. Es werden Seminare, Vorträge, Symposien, Ausstellungen, Wettbewerbe, Konzerte und Festivals organisiert.

Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Homepage www.idyllion.gr.

 Förderung des Altgriechischen

Schulklassen, die Altgriechisch lernen und altgriechische Texte, die sie selbst verfasst haben, zur Diskussion vor Ort mitbringen, geben wir einen 30 bis 50%igen Rabatt auf die Aufenthaltskosten. (Bitte sprechen Sie die genaue Regelung mit uns ab.)

Wenn Sie dieses Jahr mit Ihrer Klasse nach Griechenland reisen, machen Sie Halt in Selianitika und besuchen Sie den Garten der Musen. Wenn Sie das Hellenikon Idyllion vor Ort kennen lernen möchten, laden wir gerne eine Delegation Ihrer Schule zu einem Schnupperaufenthalt in Selianitika ein.

Es würde uns freuen, wenn Sie vorbeischauen.

 Mit freundlichen Grüßen

Andreas Drekis

Leiter des Hellenikon Idyllion

P.S.: Vom 7. – 21. August findet zum dreizehnten Mal unser Seminar „Klassisches Griechisch        miteinander sprechen und geistvolle Texte lesen“ und zum siebten Mal unser Attisch-Wettbewerb statt. Auf der Website www.idyllion.gr finden Sie weitere ausführliche Informationen. Darunter unter anderem die Ergebnisse unseres Wettbewerbs zu Ehren des Dichters Pindar, den wir anlässlich der Olympischen Spiele 2004 veranstaltet haben.

 

Die Ergebnisse des "Agon Aretes"-Wettbewerbs.

 


Stellungnahme und Preisverleihung durch die Jurymitglieder Prof. Werner Schulze - Universität der Künste Wien, Helmut Quack - Gräcist, Husum und Julia Diamantopoulou - Gräcistin, Athen.

 

Die Anzahl sowie die Qualität der eingereichten Arbeiten hat uns überrascht:
Es wurden 26 Arbeiten eingereicht - weit mehr von Damen als von Herren - aus 3 Nationen (23 Deutschland, 2 Argentinien, 1 Spanien). Mit 23 Einreichungen überwog die Gruppe der Schüler (16 - 18jährig) gegenüber den Studenten (21 - 26jährig).
Die Aufgabenstellung war schwer, da sowohl geistiger Gehalt wie kreative Originalität gefragt waren. Beides - Text und Plakatentwurf - auf gleichem Niveau war also schwer zu erreichen. So haben wir uns entschieden alle Teilnehmer mit Preisen zu ehren.
Wir schlagen vor, einen SONDERPREIS (eine BESONDERE ANERKENNUNG) für das beste Plakat zu vergeben: An die 17jährige NADINE STEINER (Johannes-Turmair-Gymnasium Straubing) aus Deutschland. Sie hat 2 Gemälde vorgelegt.
Zitat von Werner Schulze: „Beide von sehr schönem, künstlerischem (und philosophischem) Niveau“.

Ein Sonderpreis für besondere Originalität sollte an MARIA PÄTZOLD - Studentin in Leipzig gehen. Ihr Beitrag ist Text und Plakatentwurf in einem.
Mit einem weiteren Sonderpreis möchten wir MARIA ALEXANDRA LÓPEZ GABRIELIDIS (Universidad Nacional de Cuyo) aus Argentinien auszeichnen: hohe Qualitätsstufe von Text und Plakat!
Der Beitrag von EVA BOTTLER (Kaiser-Heinrich-Gymnasium) aus Deutschland ist ebenfalls einen Sonderpreis wert.
Zitat Helmuth Quack: "Eva Bottler hat den originelleren Spruch ausgewählt, sie zieht sehr passend christliche Gedanken in die Begründungen mit ein und liefert auch eine vielleicht (?) etwas elegantere Begründung für das Lernen von Altgriechisch“.
Auch GERRIT KURZT (Kieler Gelehrtenschule), JUDITH HOF (Johannes-Turmair-Gymnasium Straubing), THOMAS ROSENHAMMER (Robert-Schumann-Gymnasium), EVA HENKE (Katharineum zu Lübeck), MAXIMILIANE BERGER (Gymnasium Casimirianum Coburg), JÖRG VON ALVENSLEBEN (Katharineum zu Lübeck) aus Deutschland und CRISTINA RADOS (Universidad del Salvador) aus Argentinien verdienen für ihre besondere Leistung einen Sonderpreis. Sonst in der Gruppe der Studenten (3 Teilnehmer) vergeben wir einen einzigen Sonderpreis: ADRÈS MOULINS (Universidad National de Cordoba) aus Spanien.

Für den 1. PREIS in der Schülerkategorie schlagen wir KLEONIKI RIZOU (Kieler Gelehrtenschule) aus Deutschland vor. Nicht nur das aussdrucksvolle Plakat sondern auch der Text sind insbesonders hinreisend.
Zitat von Helmut Quack: “ Kleoniki Rizou bezaubert den Leser in ihrem Text durch ihren lockeren und leichten Ton, in dem sie, als spräche sie vom ganz Alltäglichen, die tiefsten Gedanken zum Leben mit den Bildern des Mythos verwebt. Es fehlt völlig an den üblichen "großen Worten", mit denen sonst
Bildungsideale angepriesen werden. Als eine neue "Alice im Wunderland" nimmt sie den Leser an die Hand und läßt unmerklich in ihm die gleiche Liebe zur griechischen Sprache und Kultur wachsen, von der Kleoniki selbst erfüllt ist.“

Der Student JOHN RAUTHMANN (Augustinus-Gymnasium Weiden) aus Deutschland, einer von der Kategorie, die den gesamten Text auf Altgriechisch verfassten, erhält den 1. PLATZ!
Kommentar von Julia Diamantopoulou: „Tadelose Benutzung des attischen Dialekts, kombiniert mit einem eigenen einfachen Stil. Gelungene Beispiele in allen Bereichen für die Erläuterung des philosophischen Spruches und die eigene Feststellung, dass die Weisheit und die Freude, die das Erlernen der altgriechischen Sprache jemanden gibt, macht unwesentlich die Einzelheit aus egal ob sie heute gesprochen wird oder nicht.“

Die Jugendlichen haben viele gute Argumente für die Bewahrung der altgriechischen Sprache geliefert. Viel ehrliche Begeisterung, Enthusiasmus für die griechische Sprache und Kultur kommt zum Ausdruck. Die mit einem Preis ausgezeichneten Beiträge sind jene, die wenig bekannte Weisheitssätze griechischer Denker oder Dichter als Grundlage origineller und qualitätsvoller Darlegung und künstlerischer Plakatentwurf gewonnen haben.

Die PREISE sind:
Für den 1. Platz: eine schriftliche Anerkennung, eine grosse Mappe mit Briefmarken von der Olympiade 2004 in Athen mit dem Titel „Die Sieger“ und ein zweiwöchiger Aufenthalt mit Begleitperson im Hellenikon Idyllion.
Der Sonderpreis ist eine spezielle Mappe mit Briefmarken von der Olympiade 2004 in Athen.

Alle Sonderpreisgewinner und auch alle übrigen Teilnehmer mit ihren interessanten Beiträgen erhalten per Post eine Anerkennungs-Urkunde und eine Woche kostenlose Unterkunft im Hellenikon Idyllion. (Aufenthaltszeit nur nach vorheriger Absprache).

Es fiel uns nicht leicht, bei einer so großen Anzahl und verschiedenartigen Qualität der Einsendungen, eine Auswahl zu treffen beziehungsweise zweite Preise zu vergeben. Des Weiteren wurde die Zusammenarbeit mit der Jury durch die z.T. große Entfernung erschwert.
Wir bitten um Entschuldigung für die Verzögerung der Auswahlergebnisse, die aber für alle Teilnehmer ein schönes Weihnachtsgeschenk zugleich sein wird.
Gerne veröffentlichen wir Ihr eigenes Foto im Internet neben Ihrem Text/Plakat, wenn Sie uns eines senden.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme
Die Jurymitglieder Prof. Werner Schulze, Helmuth Quack, Julia Diamantopoulou
und der Initiator des Wettbewerbs der auch die Preise stiftet
Andreas Drekis
Gründer und Leiter von Hellenikon Idyllion

 

DEN TEXT ALS PDF ZUM DOWNLOAD FINDEN SIE
 

 HIER

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Im Juli-August 2005

Das Internationale Opernstudio Meran

unter Leitung von Prof. Richard Sigmund
Zum dritten mal
bei uns zu Gast
Aufgeführt wurden durch das Internationale Opernstudio Meran  in den antiken Theatern von Argos und Oiniades und in unserem Garten.

 
"Orfeus und Eurydike" von Christoph Willibald Gluck – konzertant
 mit szenischer Andeutung in Kostüm - in  Originalsprache und
"Die 5 Sieges-Hymnen von Pindar" des grossen Dichters  Pindars
 gewidmet den Athleten-Sieger in den antiken Wettkämfen  von Olympia, Pythia,
 Nemea und Isthmia  komponiert für Orchester und Chor bei Spyros Mazis, Athen der einen Preis
im interationalen Wettbewerb des Hellenikon Idyllions  gewonen hat.
Es nahmen 90 Musiker mit dem Orchester und dem Chor teil !


 "Orfeus und Euridike" in dem antiken Theater von Argos . Ein Erfolgsprojekt des Hellenikon Idyllion
 


Auch die Oper "Orfeus und Euridike "wurde unter den Olivenbäumen des Gartens mit 90 Musikern und 300 Besucher aufgeführt  
       Video  Der Triumphmarsch mit 90 Musiker aus der Generalpobe in unserem Garten

Mehr von Veranstaltungen durch Gast - Orchestern und -Ghören in Hellenikon Idyllion klicken Sie

 


 

 

 

 
 
Videomitschnitt von der Probe  
Orfeus und Eurydike
in Hellenikon Idyllion

zum Downloaden (mpg 1MB)
 
Videomitschnitt der "Hymnen von Pindar" im Rahmen des Kompositionswettbewerbes vom Hellenikon Idyllion, das Stück von Spyros Mazis, aufgeführt
in den  antiken Theater von Oiniades und in Argos

zum Downloaden (mpg 1MB)

 

 

Das Konzert an den historischen Mauern von Nafpaktos am 09.08.

zum Downloaden (mpg 1MB)

 

 

 

Einen kleinen Konzertmarathon legte das Sinfonische Blasorchester der Jugendmusikschule Singen und das Streichesemble Stringendo im Sommer zurück. Insgesamt 7 Konzerte fanden hier in Griechenland statt. In angehnemer griechischer Atmosphäre konnten sie sich dann im Garten der Musen im Hellenikon Idyllion von den anstrengenden Auftritten erholen. Zu Gast im Hellenikon Idylllion waren sie vom 30. Juli bis 8. August. Geleitet wurde das Sinfonische Blasorchester von MD Siegfried Worch, das Streichesemble Stringendo stand unter der Leitung von Bruno Kewitsch.

 

Vom 22.9. - 2.10.04 gastierte das Studenten-Sinfonie-Orchester Marburg hier im Hellenikon Idyllion. Sie hatten mehrere Konzerte in Athen und auf dem Festland.

 
 
Studenten-Sinfonie-Orchester Marburg
c
/o Musikwissenschaftliches Institut der
      Universität Marburg (Lahn)
 
Studenten-Sinfonie-Orchester Marburg bei einer Aufführung in einem
Gymnasium in Egion

 

 
 
     
 
 

Zehn Tage Musik des Studenten-Symphonie-Orchester Marburg im
Paradiesgarten "Hellenikon Idyllion"
unter der Leitung von Alois Springer.

Alois Springer über den Aufenthalt des SSO Marburg:

"Es ist selten, wenn Träume in Erfüllung gehen und dabei noch Träume
bleiben. Einer meiner Träume war, einmal in der freien Natur und im
täglichen Zusammenleben in einer gleichgesinnten Gemeinschaft Musik machen
und erleben zu können -  in der Symbiose von Sonne, Wasser, , Luft,
Bewegung,  frei und losgelöst von konventionellen Zwängen - als Einzelner,
in Kammermusik-Gruppen und schließlich im großen Klang eines
Symphonie-Orchester von 60 Musikern/innen.
Andreas Drekis, der Gründer und Leiter von "Hellenikon Idyllion" gab mir
und dem Studenten-Symphonie-Orchester Marburg
die einmalige Möglichkeit, in seinem prachtvollen Paradiesgarten "Hellenikon Idyllion"
direkt am Meer diesen Traum nicht nur zehn aufregende Tage zu verwirklichen, sondern auch
mit der Aussicht auf eine zukünftige musikalische Heimat in Griechenland
mit seinem in allen Belangen besonderen Fleckchen Erde "Hellenikon Idyllion".

In diesem Geist verbleibe ich "Hellenikon Idyllion" dankbar verbunden.

          Alois Springer, Dirigent


 

 

Videomitschnitt (Radezkymarsch) von dem Konzert in Messolongi

zum Downloaden (mpg 992kB)
 
 
 
 
 

 

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